Die Italiener von Days Of Fury veröffentlichen mit ihrer Debütsingle Better einen stilistischen Mash Up aus diversen musikalischen Einflüssen, den sie kurz Zusammengefasst als Alternative Rock bezeichnen und welcher Elemente des Glam Rock, Punk Rock, Hard Rock zeigt, aber dennoch stark im Alternative Rock verwurzelt ist. In der Tat kommt bei der Formation um Gründervater, Gitarrist und Lead-Sänger Giovanni Iamonte eine leichte Prise Guns ‘n’ Roses oder auch Motley Crüe durch. Zu Giovanni gesellten sich baldigst die Mitglieder Marco (Bass und Backgroundgesang), Andrea (Gitarre) und Maurizio (Schlagzeug) Schlagzeug hinzu und komplettierten das Line-Up von Days Of Fury. Schon bald nach ihrer Gründung, welche im Jahr 2017 vollzogen wurde, konnten Days Of Fury mit ihrem Stilmix aus Hard Rock, Glam und Alternative sich durch den Sieg auf diversen Contests einen Namen machen Doch nicht nur der Einfluss des 80er und 90er Glam Rock ist allgegenwärtig, sondern auch die Einflüsse des Punks der 1970er Jahre, sind fest in dem Sound von Days Of Fury verankert. 

Wenn man den ersten von zwei Songs auf ihrer Debütsingle hört, merkt man sofort, dass in der Leadgitarre eine Menge Einflüsse des Blues verankert sind. Die Gitarrenarbeit auf dem Song zeichnet sich nicht nur durch eine Menge Talent, sondern auch durch eine Menge Fingerspitzengefühl aus. Ist der Song Better zunächst im mittleren Tempo gehalten, geht er im Refrain richtig ab und kommt punkig aus den Boxen. Schlagzeuger Maurizio spielt mit einer Gradlinigkeit die aufwändigsten Tempiwechsel und peitscht Bassist Marco, den zweiten Gitarristen Andrea sowie den singenden Gitarristen Giovanni zur Höchstform an. Eins ist zweifelsfrei festzustellen unsere Alternative Rocker von Days Of Fury, sind eine gut aufeinander eingestimmte Combo, welche sehr gut zusammen funktioniert und deren musikalischer Output sich hören lassen kann. Vor großen Bands brauchen sich die italienischen Newcomer jedenfalls nicht zu verstecken und auch Giovanni’s Gesangsleistung passt wie die Faust auf’s Krätchen zu dem Sound zwischen Retro und Moderne. Gesangstechnisch ist hier, kaum zu überhören ein Sänger am Werk, welcher dem perfekten musikalischen Spiel mit seiner sympathischen Stimme eine ordentliche Ergänzung bietet. Better ist schonmal eine echte Überraschung, könnte man schließlich meinen es handele sich um eine standfeste Mid-Tempo Nummer, hebt sie ab der Hälfte der Spielzeit ab und wird zum zügigen Überflieger. 

Mit dem zweiten Track My Best Friends Mother (und ich weiß, was ihr schlingel jetzt denkt 😉 ) setzen Days Of Fury noch eins drauf und präsentieren einen eingängigen Rocker, welcher einer Milf gewidmet ist. Der zweite Titel auf dieser Single ist verglichen mit dem ersten Song um einiges melodiöser gehalten. Gitarristen, Drummer und Bassist beweisen sich auch hier wieder als kompositorische Meister, welche es verstehen Ohrwürmer zu komponieren. Auch der Gesang passt hier perfekt zu dem vorliegenden Songmaterial. Hinsichtlich der spielerischen Variation lassen Days Of Fury auch hier nichts dem Zufall und schaffen es selbst die Breaks interessant zu gestalten. Das Gitarrensolo, welches die dritte Minute des liedes ziert ist nicht zu lange und auch nicht zu kurz und bildet die Kirsche auf dem Sahnehäubchen der Nachspeise, welche die junge Band Days Of Fury hier präsentiert. 

Fazit 10 von 10: Volltreffer! Days Of Fury sind eine Rockband, welche es schaffen Retro und doch hochmodern zu klingen. Mit ihrer Debütsingle Better ist ihnen genau das gelungen, was manche sein wollen, bescheiden bezeichnen sie ihren Stil als Alternative Rock, doch stilistisch ist dieser Alternative Rock eine Mischung aus traditionellem Rock und modernem Rock und kombiniert beide Welten gekonnt miteinander. Days Of Fury sind keine Band, welche einfach so wie hunderttausende Rockbands klingen will, sie haben ihre ganz eigene Identität und sind sowohl für Fans des Glam Rock, Indie-Rock, Alternative, Punk-Rock und Hard Rock ein Geheimtipp, den sie hoffentlich nicht bleiben werden und die Bühnen der Welt bespielen werden. Diese Single hat Suchtfaktor und macht echt neugierig auf das Debütalbum der Band, auf das wir hoffentlich nicht lange warten müssen.

Review von Philipp – Philipp@she-wolf.eu

Days Of Fury im Internet:

Days Of Fury bei Facebook:
https://www.facebook.com/DaysOfFury1/

Days Of Fury bei Apple Music anhören:
https://music.apple.com/artist/days-of-fury/1482605118

Days Of Fury bei Spotify anhören:
https://open.spotify.com/artist/5qqfXKXknzrJeL2kUsc2mI

Days Of Fury bei Deezer anhören:
https://www.deezer.com/artist/74229692

 

Reviews

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *