Alleine das Artwork von Ren Ashfield and the Magicians’ neustem Studiooutput schreit sowas von nach Retro, daß man glauben könnte, man habe hier eine Hard Rock bzw. Bombastrock Produktion der 1970er Jahren vor Augen und eins ist bei dem Hören der ersten Takte von Cover Me Quick auch gewiss: Es IST eine Produktion, die nach Retro klingt, die es schafft zwischen musikalischem modernen Rock und traditionellem 1970’s Spirit zu stehen. Geründet wurde die Band von dem in London geborenen Ren Ashfield, welcher die Musik schon von seinem Vater in die Wiege gelegt bekommen hat. Seit seinem 30. Lebensjahr lebt Ashfield in Italien, wo er in diversen Rockbands spielte. Mit seinen neuen Wegbegleitern gründete er schließlich Ren Ashfield and the Magicians, mit denen er dieses traditionelle Rockalbum aufgenommen hat. Ren Ashfield and the Magicians das sind neben  Ren Ashfield (Gesang), Tolo Marton (Gitarre & Backing Vocals), Andrea Tombesi (Bass & Backingvocals) und last but not least Carlo Bonazza (Drums)

Wie der Name schon vermuten lässt, haben Ren Ashfield und seine Magier hier Coverversionen vertont, welche die Bezeichnung Magic einfach nur verdient haben. Aber nach Quick und schnell klingt hier nichts, sondern nach sorgfältig ausgewählt und eingespielt. Sowohl Tolo Marton, als auch Andrea Tombesi machen an ihren Saiteninstrumenten einen sehr guten Job und schaffen es die musikalische Essenz der Originale perfekt einzufangen. Zusammen mit dem lässigen Schlagzeugspiel von Carlo Bonazza, bilden sie die musikalische Groove Maschine, welche den Originalen Tracks schmeichelt und ihnen eine würdige Hommage bietet. So ist der The Who Klassiker The Seeker als erstes dran und zollt dem Original mehr als Tribut. Sicher klingen die Neuinterpretationen auf dem hier vorliegenden Silberling moderner und besser produziert, sie schaffen es aber den Spirit der Originalversionen perfekt einzufangen. Ren Ashfield ist der perfekte Sänger für diesen Job und macht den Songs mit seiner Stimme alle Ehre. Auch das Cover von Crosstown Traffic haben Ren Ashfield and the Magicians wunderbar gemeistert. Dies gilt auch für das Rolling Stones Cover zu [I Can’t Get No] Satisfaction. Trotz neuer Einspielung von anderen Musikern, wird hier nicht nur musikalisches Talent und Fingerfertigkeit bewiesen, sondern auch Seele und das Original liebevoll und mit viel Respekt zum Detail des Originals neuinterpretiert. Auch das liebevolle ruhige Graham Keith Gouldman Cover zu For Your Love ist kein Totalausfall und zeigt, dass Ren Ashfield and the Magicians professionelle Musiker sind und die Magie des Originals beibehalten. Weitere Klassiker wie Rebel Rebel von keinem geringeren als David Bowie sind einfach mitreißend und laden zum Kopfnicken ein. Stone Free (ein Jimi Hendrix Cover) oder auch ein weiterer Stones Klassiker Namens Jumping Jack Flash lassen ebenfalls keinen Zweifel daran aufkommen, daß hier ambitionierte Musiker am Werk waren. Ein weiteres gut umgesetztes und verhältnismäßig ruhiges Cover ist Bold As Love von Jimi Hendrix, mit welchem die Band sich abermals von ihrer gefühlvollen und ruhigen Seite zeigt. Die liebevolle Soundkulisse von Tin Soldier, ist genauso ergreifend, wie die der Jimi Hendrix neuinterpretation von Red House mit seiner bluesigen Leadgitarre. Die Coverversion von Hey Joe (ein Original von Billy Roberts) ist ebenso gekonnt umgesetzt worden, wie seine Vorgänger und der letzte Song, dem epochalen Radar Love, das im Original von Golden Earing, welches im Jahr 1973 in seiner Originalversion veröffentlicht wurde und zur Vollendung dieser Platte einen zügigen Abschluss bietet.

Fazit 10 von 10: Mit Cover Me Quick haben Ren Ashfield and the Magicians ein Album voller Neuinterpretationen herausgebracht, daß diese zeitlosen Klassiker respektiert, huldigt und ihnen ein Kompliment macht. Eine aufregende Erfahrung für die Newbies (Geburtsjahr 2000 aufwärts), welche diese Songs nun neu entdecken und erleben können. Mit Coverversionen und vorallem Coveralben, ist es meist so eine Sache. Aber Ren Ashfield and the Magicians haben mit Cover me Quick ein Coverversionen Album veröffentlicht, welches den Originalversionen keine Schande macht, sondern sie liebevoll neuinterpretiert und die Seele des Originals beibehält – Chapeu! 

Review von Philipp – Philipp@she-wolf.eu

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