Die kanadische Rockband Across The Board sind derzeit die alternative Szene am unsicher machen. Mit einer Menge Fans und dem einheimsen so mancher Awards ist die female Fronted Formation um Sängerin und Songwriterin Jacqueline Auguste, alles andere als ein Geheimtipp. So konnten sich die 2013 Across The Board mit dem von MC2 Music Media produzierten, dritten Studioalbum Wild Ones um die es heute geht einen Namen machen. Das Album enthält nebst einem Intro, sieben Tracks, die sich vor allem durch ihre Produktion zwischen Alternative Rock, Pop und Indie auszeichnen. Nach einem Intro, das (wie passend) sich mit dem Thema Loyalität, Stärke und Kraft auseinandersetzt und (Wie passend “GG”) den Wolf als Metapher verwendet, geben Across The Board auf Wild Ones sieben Tracks zum besten, deren musikalische Bandbreite sich zwischen Alternative Rock, Indie Rock, Alternative Pop und Guitar Pop bewegt. 

Across The Board – Wild Ones

Titelliste:

01. Prologue
02. Wild Ones
03. Monster
04. Eye Of The Storm
05. Calling
06. All Gones
07. Graffiti
08. Alpha Wolf

Der Opener Wild Ones steht direkt für den Titel des Gesamtwerkes Pate und kann nicht nur durch seine interessante Aufmachung, sondern auch durch den Gesang von Sängerin Jacqueline Auguste überzeugen. Das zweite Hauptorgan der Band Andy Ramjattan, ist eigentlich für sein Drumming bekannt, hier betätigt er jedoch auch den Bass. Unterstützt werden Across The Board von den Sessionmusikern Ben Healey (Gitarre), Martin Heller (Keyboards), Kurt Dickson und der Backgroundsängerin Jessica Speziale. Wild Ones ist jedenfalls schonmal ein Referenzbeispiel, das die musikalische Essenz von Across The Board perfekt in Szene setzt. Im Verse gemäßigt und im Refrain wild und frei von jeden Zügeln. Across The Board beherrschen ihr Handwerk und geben bereits mit dem Opener mehr als deutlich zu verstehen, das sie ihren Ruhm nicht umsonst und diesen mehr als verdient haben. Im zügigen Jargon geht der zweite Titel Monster zur Sache. Der Gesang liegt hier im Fokus, die Gitarren könnten zugegeben etwas präziser abgemischt sein, jedoch zeigt auch dieser Song die Qualitäten der Band. Ist der Verse schnurstracks nach einem einfachen, aber packenden Schema gehalten, ist der Refrain ein einziger Ohrwurm, der durch seinen Text, die Melodien, Harmonie und die gestandene Leistung der Musiker richtig zur Geltung kommt. Eye Of The Storm ist im Kontrast zu Monster ein sehr langsamer Song, der im Verse sehr ruhig gehalten ist, dafür aber ein mächtiges Geschütz aus brachialem Sound auffährt. Auch in der Disziplin der langsamen Songs, schaffen Sängerin Jacueline und ihre Truppe von Across The Board es, zu überzeugen. Calling hinterlässt mit seinem traumhaft, poppigen und ruhigen Sound dafür zu sorgen, das der Hörer sich in der Musik zu verlieren droht. Er ist einer der radiotauglichen Songs auf dem Album, der fast gänzlich ohne verzerrte Gitarren auskommt und das Potenzial der Leistung von Jaqcueline als Sängerin zeigt. Mit Pianoklängen in den ersten Augenblicken, wird der Hörer im Duett mit dem Gesang auf All Gone empfangen, bei dem Across The Board abermals einen poppigen Rocker erschaffen haben. Wirklich Heavy ist dieser Titel nicht, die Stromgitarren im Hintergrund gemischt um dem Titel so ein angenehmeres Klangbild zu verschaffen. Absolutes Highlight, ist der Chorgesang der Nummer. Auch Graffiti, ist nicht zu vernachlässigen, da auch er die musikalische Einheit Across The Board mit seinem mid-tempo-alt-rock bestens Dokumentiert. Zum grande Finale bekommen wir es noch mit dem Alpha Wolf zu tun, der sich zunächst durch eine einfache musikalische Untermalung auszeichnet und in den ersten Augenblicken nur durch die Vocals glänzt. Nach wenigen Augenblicken, handelt es sich aber auch hier um einen female Rocker, der sich nicht hinter den vorherigen Songs verstecken braucht.

Fazit 8 von 10: An und für sich, ist Across The Board mit Wild Ones ein wilder Mix aus Alternative, Indie und Rock gelungen, der sich vor allem durch seine ausgewogenen Arrangements und die Stimme von Sängerin Jaqcueline Auguste auszeichnet. So überrascht es auch nicht, das die Band mit ihrer Musik derzeit so manche Erfolge feiert und diverse Preise abgeräumt hat. Wer auf guten, female Fronted Alternative Rock / Indie steht, der nicht zu hart aber auch nicht zu seicht ist, der ist hier goldrichtig! 

Review von Philipp – Philipp@she-wolf.eu

Across The Board im Netz:

Die offizielle Webseite von Across The Board:
http://acrosstheboardband.ca

Across The Board @ Facebook:
https://www.facebook.com/acrosstheboardproductions/

Across The Board @ Spotify:
https://open.spotify.com/artist/6vqlpaWpOMN5TSyWnNOgmi

Across The Board @ Apple Music:
https://music.apple.com/artist/across-the-board/719845554

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