Schwedischer Black Metal wird mit Sulphur Sovereign von Blood of Serpents in seiner reinsten Form dargeboten. Blood of Serpents gründeten sich im Jahr 2012 und setzt sich von Beginn an aus den Mitgliedern Thomas Clifford (Lead Vocals), Fredrik Nilsson (Guitars), Kristian Roupe (Guitars), Benny Åkeson (Bass), Christoffer Andersson (Drums) zusammen. Bereits am 25. September 2018 (Also vor gut einer Woche), veröffentlichte das Label Non Serviam Records diese Langspielrille, die wir im Auftrag von Qabar PR für euch testen. Da wir es uns nicht nehmen lassen, wie üblich hier die Möglichkeit, dank Youtube Musik, legal auch mal selbst reinzuhören:

Es sind nicht nur Tracks wie Mater Tenebris, sondern auch solche Brecher wie In Darkness Brotherhood, oder As Nocturnal Dimensions Beckon. die bei Sulphur Soveregin hier für brutalsten Black Metal stehen, sondern auch die Arrangements der Scheibe. Die Meiste Zeit wird voll aufs Fressbrett geprügelt, sodass dieses Album wahrlich nur was für die Hart-gesottenen unter euch ist. Piano? Im Sinne von, mach mal etwas Leiser? Ist hier nicht, die Band haut mächtig in ihre Instrumente und erschafft dabei eine einzige Lärmkulisse, die aber dennoch sich durch ein perfektes Spiel auszeichnet. Lediglich Titel Nummer sechs, den sie kurz und Bündig Canticle getauft haben, ist mal eine kurze, nette, aber dafür verdammt gruselige Abwechslung, bei dem Stromgitarren und Hammer mal kurzerhand durch bedrückende Pianos ausgetauscht werden. Im mittleren Tempo, dafür aber mit mächtigem Doublebass gepolter der Drums, leiten Blood of Serpents den Titel Upon Waters Dark ein, der kurz darauf aber wieder an Geschwindigkeit (und Gepolter) zunimmt. Die Songs wirken wie ein Paradoxon aus teilweise vorhandener Eingängigkeit und masiver Komplexität. Mal extrem Violent-Schnell und dann wieder strukturiert im 3/4 Takt, haut dieses Werk ordentlich aus den Boxen raus.

Left to right:
Christoffer Andersson (drums), Kristian Roupe (guitars), Thomas Clifford (vocals), Benny Åkeson (bass), Fredrik Nilsson (guitars)

 

Auch Prophet Of A False Faith stellt mit seinem standhaften Fundament eins direkt klar: Falsche Propheten des Black Metal sind Blood of Serpents nun wirklich nicht! Diesmal langsamer Strukturiert im 4/4 Takt gehalten, wobei die Doublebass-Drum sporadisch eingesetzt wird, präsentieren sich auch hier die Bandtypischen Elemente inklusive der irgendwie schon selbstverständlchen Gitarrensolos, die auf dem gesamten Album mit Sorgfalt eingesetzt werden. Die Vollendung des Albums geben Blood of Serpents mit A Void Between Worlds, das keinen Trauermarsch verkörpert, sondern dafür sorgt, das Blood of Serpents das Album Sulphur Sovereign so vollenden, wie sie es begonnen haben, brachial, laut und ungestüm!

Fazit: 9 von 10: Wer hat’s erfunden? Die Norweger! Wer hat’s aber großartig umgesetzt und dem Genre gehuldigt? Die Schweden! Blood Of Serpents‘ neues Werk Sulphur Sovereign, solltet ihr euch definitiv mal reinpfeifen. Es wird euch spaß machen!

Review von Philipp – Philipp@she-wolf.eu

Weblinks:

Official Weblink:

BLOOD OF SERPENTS:
https://www.facebook.com/bloodofserpents
https://www.youtube.com/user/bloodofserpents
https://open.spotify.com/artist/3ENxs4wWUXm4NdPYkBu8hF

HD Audio @ Bandcamp:
https://non-serviam-records.bandcamp.com/track/devils-tongue-single

HD Audio @ Qobuz:
https://www.qobuz.com/album/sulphur-sovereign-blood-of-serpents/t32bpggmpml5b

Apple ITunes & Music:
https://itunes.apple.com/album/devils-tongue-single/1418570941?uo=4&ls=1&app=itunes&at=11lEW&ct=kiwwcf

Google Play:
https://play.google.com/store/music/album/Blood_Of_Serpents_Devil_s_Tongue?id=Bx6bhfx6z6lbunchkeb3kr5p2ze

Spotify:
https://open.spotify.com/album/1QGCkiVoqt8PcpDHiBEhE7

Deezer:
https://www.deezer.com/sr/album/69388452

Napster:
https://nl.napster.com/artist/blood-of-serpents/album/devils-tongue

Stellvertrtender Chef Redakteur seit 2013.

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