Doom Metal aus dem Land Georgien, gibt es mit Ennui’s neustem Werk End Of The Circle. Auf End Of The Circle gibt das Doom Metal bzw. Funeral Metal Duo drei Tracks zum Besten, die ganz typisch für das Genre nichts für Gelegenheitshörer sind. Nein! Ennui wollen deine ganze Aufmerksamkeit beim zuhören für sich beanspruchen und das tun sie auch durchaus zu recht.

Zu Beginn bekommt man mit dem Titeltrack END OF THE CIRCLE schon eine ordentliche Ladung ab. Ennui sollte man am besten wirklich in der Dunkelheit, bei geschlossenen Augen genießen. Nebenbei Hören? Fehlanzeige! Besonders bei Doom Metal Scheiben und ganz besonders bei End Of The Circle, ist das einfach nicht drin! Ennui bauen eine schaurig schöne, düstere Umgebung auf und spielen mit der Fantasie des Zuhörers. Wenn dann auch noch ab 3 Minuten und 50 Sekunden der Gesang einsetzt, nachdem man sich voll und ganz auf die Elemente des Titeltracks eingelassen hat, bekommt man wirklich den Gedanken, das Teil käme aus der Hölle! Die Stimme klingt echt nicht menschlich und das ist schön…. sehr schön… Cleane Gitarren in einer finsteren Stimmung, gehören bei Ennui genauso zum musikalischen Rezept, als auch eine brachiale, langsame, aber dennoch gewaltige Wall of Sound.

Ja Es Stimmt! Ennui’s Musik ist sehr schleppend und Langsam aber das ist in dem Genre Doom Metal auch durchaus gewollt und man stellt sich selbstverständlich auf diese Tatsache ein. Ennui spielen hierbei mit einer alles umhüllenden Athmossphäre. So sind es nicht nur die Rhythmusgitarren und Bässe, sondern auch diverse Lead Elemente, die dem Album überhaupt erst dieses besondere Ambiente verpassen. Auch auf etwas schnellere (Vergleichsweise) Parts muss man nicht verzichten, wenn bis kurz vor der zehnten Minute, Doublebass Drums zum Einsatz kommen und die Band dann urplötzlich dann doch einmal zeitlich an Fahrt gewinnt.

So verbauen ENNUI auch Keyboards in ihren Mix, der sich mit akustischen Gitarren versöhnt, was dem eben beschriebenen Sound noch einen Drauf setzt. Beispiel hierfür (ab 20 Minuten geht es los) – Wir sind übrigens immer noch beim End of the Circle, der über eine halbe Stunde Spielzeit für sich beansprucht. Die ENNUI Odyssee geht übrigens mit dem zweiten Titel THE WITHERING PART I – OF HOLLOW US, der zunächst eine ähnliche Struktur des vorhergegangen Tracks aufweisen kann, jedoch durch einzelne Elemente sich deutlich davon abhebt. Zwischendrin wird es beängstigend still (Die Ruhe vor dem Sturm?), bis es dann wieder plötzlich zur Metal Explosion kommt. Doublebass Drums gibt es hier in Kombination ab der zwölften Minute zu erleben, die wie ein Wachrütteln wirken. Zum krönenden Abschluss, kommen wir nochmal mit The Withering Pt. II – of Long-Dead Stars in den Genuss von gestandenen Funeral Doom Metal, wie ihn Fans des Genres sicher lieben werden.

Fazit 8 von 10: ENNUI veröffentlichen in Zusammenarbeit mit Non Serviam Records ein Genretypisches Doom Metal Album mit einer ordentlichen Portion Doom Metal. Fans des Genres, sollten diese Band auf dem Schirm haben und sich nun noch folgende Links geben:

Review von Philipp – Philipp@she-wolf.eu 

ENNUI IM WEB :

Facebook: 
https://www.facebook.com/bandEnnui

Qobuz (HD Audio) :
https://www.qobuz.com/album/end-of-the-circle-ennui/ry11833vgu9wb

Bandcamp (HD Audio) :
https://non-serviam-records.bandcamp.com/album/end-of-the-circle-pre-order

Apple ITunes & Music :
https://itunes.apple.com/album/end-of-the-circle/

Amazon:
https://www.amazon.de/End-Circle-Ennui/

Google Play:
https://play.google.com/store/music/album/Ennui_End_of_the_Circle

Spotify:
https://open.spotify.com/album/3aNi8MJxix8U2LwiUC1c4s

Deezer:
https://www.deezer.com/album/68096502

Napster:
https://www.napster.com/artist/ennui-new-prog/album/end-of-the-circle

Stellvertrtender Chef Redakteur seit 2013.

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