Mit Kingdom Come von Falcun haben wir hier mal etwas wahrlich besonderes für euch auf den Plattenteller gelegt. Besonders? Ja! In vielerlei Hinsicht. Erstens, es handelt es sich um eine traditionelle Heavy Metal Band aus INDIEN! Zweitens: Die Produktion könnte als Teil der New Wave Of British Heavy Metal durchgehen. Denn die Jungs klingen so! Man merkt überdeutlich, welche glorreiche Metallegende Einfluss auf die fünf Jungs von Falcun genommen hat.

Falcun formierten sich 2015 in Indien und konnten mit diesem Debütalbum sofort einen Plattenvertrag ergattern. Kingdome Come wurde über EAT METAL RECORDS veröffentlicht. Kein Wunder! Denn die Band hat verdammt Feuer im Arsch. Das Gitarristenduo Sam & Anirban, Bassist Rony und Drummer Bob, haben den traditionellen Heavy Metal raus. Sie liefern auf Kingdome Come eine Metal-Explosion nach der anderen ab. Was hier (POSITIV!) auffällt: Die Band klingt wahrhaft nach Iron Maiden in der Powerslave Zeit. Dies ist keine Übertreibung Meinerseits. Zwar haben Bruce Dickinson und Falcun Sänger Abhishek selbstverständlich unterschiedliche Stimmen, aber verdammte Scheiße! Sie haben den Verdammt Identischen Gesangston und Gesangsstil. Auch am Gesang, ist bei Falcun wahrlich ein Talent am Mikro engagiert.

Den Anfang in Form des Tracks A Bard’s Tale, konntet ihr ja schon am Anfang selbst hören. Was soll man also noch zu diesem Grundsoliden Heavy Metal-Raser sagen, außer: Affengeil! Die engstirnigen Metalheads, werden der Band nun „Übelster Maiden-Klon“ attestieren und ja das Tragen von Maiden und Priest Shirts der einzelnen Bandmitglieder, ist der Sache sicher nicht unbedingt förderlich, aber man muss Falcun um jeden Zweifel erhaben eingestehen, das hier eine wirklich gute Heavy Metal Truppe am Start ist. Ein Immitat? Von Mir aus! Eine schlechte Band? Nein! Auf KEINEN FALL! Es mag durchaus sein, das Falcun sich ihrer Helden bedienen, sie haben aber genug Talent, das diese Tatsache wieder Wett macht. Blitzschnelle Power-Nummern wie zum Beispiel Brotherhood Of Steel, Eye Of The Storm (Das sehr an Judas Priest erinnert), Child Of Prophecy, aber auch das progressiv anmutende Vixen, das gemäßigte bis seichte Martyr oder das melodische Nightfall, zeigen das hier wahre Talente des Metal am Werk sind, die es verdient haben in die Ohren von Metalheads zu gelangen. Blitzschnelle, powervolle und diverse Gitarren- und Bassriffs, an denen es kaum was zu Mäkeln gibt, ein Sänger der das Zeug zum Metal God hat und ein Drummer, der wie der Arsch auf’n Eimer passt, ergeben diese starke Truppe, die zusammen den Namen Falcun tragem. Während meiner Rezension hätte ich fast jede einzelne Minute jedes Songs einzeln beschrieben, aber dies würde in einem Seitenlangen Roman über das Album enden und so möchte ich abschließend mein Fazit geben

Fazit 7 von 10 : Fans von Judas Priest, Iron Maiden, Saxon und wie sie alle heißen, sollten Falcun auf keinen Fall ignorieren. Oberflächlich betrachtet, mag es für manche wie eine billige Kopie dieser Helden wirken. Tiefgründig betrachtet muss man aber einfach anerkennen, das die New Wave Of Indian Heavy Metal, einfach vollkommen taugt, bockt, anspruchsvoll ist und das Zeug zum Headbanger hat. Aufgrund der ausgewogenen Arrangements, macht mehrmaliges Anhören definitiv Bock und laune auf mehr! Fans von Iron Maiden oder Judas Priest, sollten hier Zugreifen! Leider ist die Produktion nicht gerade das optimalste, aber dies tut der Sache nun wirklich keinen Abriss.

Review von Philipp – Philipp@she-wolf.eu

Order/Stream:
https://falcun.bandcamp.com/album/kingdom-come

FALCUN:
https://www.facebook.com/falcun.metal 
https://www.youtube.com/channel/UCkKGPSI5hn1hqXny170QgCQ

Stellvertrtender Chef Redakteur seit 2013.

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