The Inexorable End von Gathering Darkness wird den eingefleischten Death Metal Fan aus den latschen Blasen. Wer auf Combos wie Cannibal Corpse, Morbid Angel oder Suffocation steht, der sollte diesem Trio aus Spanien definitiv seine Aufmerksamkeit schenken. Auch wenn die Einleitung dieser Rezension sich fast schon wie ein Fazit ließt, solltet ihr jetzt aufmerksam bleiben.

Schon beim Einstieg, der auf den Namen The Fall hört, klingen Gathering Darkness mit purer Ehrlichkeit so, als könnte es sich dabei um neues oder unveröffentlichtes Material von Cannibal Corpse halten. Gitarren gibt es gleich Doppelt, apropos Doppelt: Doublebass-Drums sind reichlich vorhanden logisch nicht wahr? Man merkt bei dem Spiel der Musiker zweifelsfrei, das sie den Death Metal im Blut haben. Ihr sound ist Frisch und unverbraucht, reiht sich zwar in die Tradition des Genres ein, kann jedoch von der ersten Sekunde an vollkommen überzeugen.

Auch bei dem zweiten Stampfer, den Gathering Darkness auf den Titel THE HERMETIC CIRCLE getauft haben, wird eine Wall of Death Metal freigesetzt, welche die Band euch um die Ohren hauen wird. Das Gitarristen Duo Abathor & David sind wahrlich talentierte Axtschwinger, die zusammen mit dem Bassisten Jhaldreen für die musikalisch brachiale Soundwand sorgen. Drummer Jesus ist ein Fähiger Mann an den Keulen und Hämmert so bestialisch (geil) auf seine Trommeln ein, als würde er gleich gekreuzigt werden. Eins steht definitiv Fest: Hier sind begabte Metaller zu Gange, die eine unglaublich geile Death Scheibe abliefern, die zwar hier und da durch eingängige Riffs glänzt (einziges Manko) aber im Gesamten doch ein starkes Death-Metal Geschwader von sich gibt, Hervorragend von Lead Growler Lavín angeführt wird. Everything Dies Alone präsentiert sich als Abwechslungsreicher stampfer, der zwischen mid-tempo und brachialer Geschwindigkeit abwechselt und durch sein Arrangement ebenfalls nichts zu meckern übrig lässt. Schlecht-reden? Irgendwie ist das hier keine Option, es sei denn man will darauf rumreiten, das die Band nicht gerade Innovativ sind, dies soll heißen, das die Band etwas macht, was zwar viele andere vor ihnen schon getan haben, ABER: Sie machen es fantastisch-! Der Titeltrack Gathering Darkness ist der letzte auf dieser Vier-Track-Todes-Blech-Runde und ist sogar der musikalisch beste auf der ep. Auch hier kommen die Spanier recht zügig zur Sache und auf den Punkt und hinterlassen einfach nur ein zustimmendes Nicken

Fazit 7 von 10 : Ganz so Gönnerhaft bin ich heute nicht. Natürlich ist diese Band alles andere als schlecht und auch alles andere als Durchschnitt! Aber am Ende merkt man, das Gathering Darkness ihrer Linie konstant Treu geblieben sind. Es wirkt einfach so, als haben sie sich keine Experimente gewagt, das zeigt alleine schon die ähnliche Aufmachung der Songs und das fast alle eine Spielzeit von unter 3 Minuten 30 haben. Es ändert aber dennoch nichts an der Tatsache, das es ein kraftvolles, gut produziertes Death Metal Werk ist, das ihr euch unbedingt mal reinpfeifen solltet. Gelegenheit dazu werdet ihr ab dem 12 Oktober 2018 haben, wenn die Platte das Licht der Welt erblicken wird.

 

Gathering Darkness im Web:
https://www.facebook.com/gatheringdarknessofficial
https://gatheringdarkness.bandcamp.com
gatheringdarknessofficial@gmail.com

 

Stellvertrtender Chef Redakteur seit 2013.

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