Auf seinem Debütalbum Kaemos, haucht der 31 jährige, griechische Gitarrist und Songwriter James Basdanis mit seiner musikalischen Herangehensweise seinen Songs ordentlich Leben ein. Im Juli 1988 geboren, präsentiert James Basdanis sieben Nummern, die sich zwischen Progressive Rock und Classic Rock bewegen und stellenweise an Legenden wie zum Beispiel Carlos Santana erinnert. Hierbei beweist James Basdanis nicht nur Fingerfertigkeit, sondern auch, das er seiner Musik Seele verleiht. Sobald man Kaemos von James Basdanis in den Player legt und beginnt zu lauschen, erwartet einem wie anfangs schon angedeutet, ein episches Meisterwerk, komponiert und geschrieben von einem ambitionierten Gitarristen. Den Anfang macht James Basdanis mit dem Track Yedi bei dem es zunächst anzumerken gilt, das es sich um eine Instrumentale Nummer handelt. Jeder “Song” auf dem Album ist Instrumental und kommt gänzlich ohne Gesang aus. Dies macht aber nichts, denn für die Story ist alleine die Musik zuständig und wird mit einer Menge Gefühl, Leidenschaft und Talent dargeboten. James Basdanis versteht es, den Tracks Leben einzuhauchen. Yedi ist in seinem Arrangement beispielsweise sehr progressive-Rock-lastig und kommt stellenweise mit verschachtelten Drums, Arrangements und mehrstimmigen Guitarriffs daher, die wie aus einem Guss an den Bass angelehnt sind. Nach einer stürmerischen Anfahrt im 3/4-Takt, wechselt das Stück zu einem sehr ruhigen Ensemble, bei dem James Basdanis den Bass als eine Art tragendes Element einsetzt. Ab diesem Element ist der Track sehr jazzig unterwegs und wird ab dem hinteren Viertel wieder zum stürmischen Prog-Rocker. Auch mit dem ruhigen Beginn von Seclet beweist James Basdanis, das er ein talentierter Gitarrist ist, der mit seinem Instrument regelrecht zu verschmelzen scheint. Das zunächst ruhige Stück wird recht flott zu einem Fuzz-Driven prog. Rocker, in den man sich schnell reinfühlen kann. Natürlich variiert auch diese Nummer und zeigt sich in seinem vollen progressiven Umfang. Nihavent Sirto kommt mit einem starken, wie auch starken Gitarrenspiel daher und zeigt ebenfalls das musikalische Talent des James Basdanis auf. Das ein wenig an den Detroit-Sound erinnernde Funkjiger hält die anfängliche Spannung aufrecht und auch das ein wenig an spanien erinnernde Chechen Girl (Cecen Kizi) sind als Zeugnisse musikalischen Talents zu sehen. So ist auch Improvale alles andere als schwachbrüstig und kann durch sein fast schon an Ethno erinnerndes Riffing voll und ganz Punkten und das Interesse kontinuierlich aufrecht erhalten. James Basdanis schließt sein Debütalbum Kaemos dann schlussendlich mit dem bluesig-progressiven Titelsong Kaemos, welcher sich mit leidenschaftlichen Gitarrensolos, betonenden Bässen und einer langsamen Taktart bemerkbar macht und diese auch auf seine gesamte Länge beibehält ohne bei dem Zuhörer für Ermüdungserscheinungen zu sorgen.

Fazit 10 von 10: Der Musiker James Basdanis ist ein wahres Multitalent, nicht nur das er den Tracks auf Kaemos mit einer Menge Leidenschaft und Herblut Leben einhaucht, er versteht es auch seine Songs, bzw. dessen Arrangements hervorragend zu produzieren. Die Bässe kommen druckvoll aus den Boxen, Gitarren erfüllen den Raum und die Drums sind alles andere als Dominant im Mix, sondern halten das ganze in einer vernünftigten Balance. Für Fans von Santana und Konsorten, ist dieses Album, welches ihr euch oben direkt anhören könnt, sehr zu empfehlen. 

Review von Philipp – Philipp@she-wolf.eu

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