Das Mini Album Ease Up ist für jeden ein absoluter Hinhörer, der auf gut durchdachten Gitarren-Pop  steht. Auf insgesamt sechs Titeln, bietet der New Yorker Musiker Jay Elle einen lässigen und talentieren Mix aus Acoustic Pop mit einer Spur Folk und einer ordentlichen Portion moderne. Soundtechnisch eher kommerziell, aber dennoch mit sehr viel Herzblut kreiert, komponiert und geschrieben, haben sich bahnen sich die Songs ihren Weg in den Gehörgang des geneigten Konsumenten. Der Titelsong Ease Up erinnert ein wenig an Uncle Cracker, was vor allem an der Stimme von Jay Elle legt. Zum musikalischen Rezept, gehören auf der EP neben akustikgitarren, natürlich einen betonenden, druckvollen Bass und Drums. Weitgehend auf dieses Instrumentenensemble ausgelegt, versteht Jay Elle es, radiotaugliche Nummern zu erschaffen, die aber nicht zu Mainstream sind, sondern durch die liebevolle musikalische Kreation seitens Jay Elle, der im Refrain von einem mehrstimmigen Chor begleitet wird, ohne dabei jedoch aus dem Fokus zu rücken.

Bei Take A Holiday scheint der name ebenfalls mehr als Programm zu sein. Die Gitarrenriffs, Bass und Drums klingen so, als wären sie der perfekte Soundtrack für einen Hawaii Urlaub. Wie auch der Opener, ist dies keineswegs eine Schnarchnasenschnulze, sondern geht zügig aus den Boxen. Wenn hier von dem Riffing etwas in Punkto Komplexität gespart wurde, büßt der Song jedoch nichts von seiner Qualität ein, die auch hier von Jay Elle gekonnt gegeben wird. Bei Needs Fixing braucht es jedenfalls keine Reparatur, da es an dem Song ebenfalls nichts auszusetzen gibt. In der Geschwindigkeit etwas gedrosselt und weitgehend durch die Leadgitarre getragen, lebt der Song vor allem durch den geschmeidigen Gesang von Jay Elle. Mit einer Steelgitarre, die leicht angezerrt ist, empfängt Jay Elle den Musikliebhaber zu By The Blade und erschafft auch hier mit elektronischen Drumbeats, treibenden Bässen und Songwriterqualitäten einen Song, der ebenfalls ins Ohr geht. Mit dem Einsatz von Keyboards und den verschiedenen Klangfarben, zeigt sich Jay bei Never Dreamed (I Could Be With You) von seiner diversen Seite. Gitarren sucht man bei der poppigen netten Nummer jedoch vergebens. Jedoch geht auch sie gut ins Ohr und besticht nicht nur durch seine gesangliche Leistung, sondern auch durch die Melodien und das Sounddesign. Zum krönenden Abschluss gibt Jay Elle mit Sickly Sweet im 3/4 Takt einen Abschluss nach dem für diese Veröffentlichung typischen Soundkonzept. Die Drums werden weitgehend durch seichte Claps, die Bassdrum und Hi-Hat, sind die Drums diesmal leichte Kost. Die Gitarren sind wieder von lässiger Qualität und wie schon beim Opener, kommt der Chor zum Einsatz. Bass Gitarre und Drums tragen den Song und so wird ein doch gutes Mini Album abgeschlossen.

Fazit 8 von 10: Mit ganz marginalen Abstrichen kann man Jay Elle, der ein talentierter Gitarrist, Sänger und Songschreiber ist definitiv empfehlen. Freunde der Genres Folk, Acoustic Pop, Singer & Songwriter, sollten sich die EP einmal vollständig anhören, was ihr direkt über den oben stehenden Player machen könnt.

Review von Philipp – Philipp@She-Wolf.eu

Jay Elle im Netz:

Jay Elle’s offizielle Webseite:
https://www.jayelle2222.com/

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https://www.deezer.com
/artist/1609158

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