Quicksand ist das sechste Studio Album der nun seit 20 Jahren aktiven Rock ’n‘ Roll / Post Punk Combo JointpopJointpop kommen aus der Karibik und auch wenn sie dieses Opus bereits im April 2015 veröffentlichten, so wollen wir euch direkt nach erhalt der Promo dieser starken Scheibe, direkt einen Eindruck geben. Die Band steht nämlich für ultimativ gute Rock ‚N‘ Roll Musik, die hier und da einen bluesigen Wind wehen lässt.

Hier ist ordentlich Rock ‚N‘ Roll drin und das könnt ihr euch schon beim Opener Mil Mascaras fett hinter die Ohren schreiben. Jointpop gehen ohne Kompromisse den Rock N Roll Weg und das mit mächtig Blues Einflüssen. Gitarrist Gary Hector, beherrscht sein Instrument und spielt es mit Leidenschaft und da er auch für den Gesang zuständig ist, haben wir hier ein wahres Multitalent in den Ohren. Zusammen mit dem zweiten Gitarristen Damon Homer, zaubert der Singende Gitrrist wirklich packende Rock N Roll-Kunst aus den Boxen. Bassist Jerome Girdharrie ist wichtiger Bestandteil in der Musik von Jointpop und gibt ihr den nötigen, voluminösen Druck, Keyboarder Phil Hill ist ebenso unverzichtbar für die Mid-Tempo Nummer, wie das pochende Schlagzeugspiel von Dion Camacho. Mit Mil Mascaras, haben Jointpopschon einen ersten Eindruck gemacht, der ganz klar einen Daumen nach Oben verdient hat, denn das Arrangement und die neben der ohnehin anspruchsvollen, treibenden Rockmusik, kleineren Elemente, Runden diesen Rock N Roller so richtig ab. Auf übertriebene Geschwindigkeit wurde hier verzichtet, braucht es auch nicht, denn der Opener im mittleren Geschwindigkeitsbereich, kann vollends überzeugen. Two People Final, eröffnet mit einer leichten Fuzz Gitarre, die mit einem typischen 60er Rock ’n‘ Roll Echo effektiv gekoppelt wurde. Dieses Riff, zieht sich fast konstant durch den ganzen Verse. Bassist und Drummer, machen bei dem ganzen einfach gesagt mächtig Groove. Schön ist hier auch der Chor, der kurz zwar schon bei dem ersten Titel eingesetzt wurde, aber hier das ganze nochmal so richtig aufwertet. Jointpop singen im Refrain ,,So Keep on Movin‘ / So Keep On Groovin‘ und man könnte dies glatt als Aufforderung ansehen, denn Groove und den Rock ‚N‘ Roll, haben die Mannen wahrlich. Die Band steckt sehr viel Liebe in ihre Songs und das spürt man. Rock ‚N‘ Roll, wie er nicht nur für Generation 60’s + geeignet ist, sondern auch junge Leute ansprechen könnte. Pianoriffs, eine Verzerrte Lead Gitarre und bombast-Rock Attitüde, leiten The Chief Suspect ein, die für ein paar Augenblicke im Verse, nur durch das mächtige Bassspiel, die Fetten Drums und Klavierakkorde musikalisch getragen wird. Frontmann Gary Hector, zieht hier mit seiner Stimme mächtig Aufmerksamkeit auf sich, da sie durch die Instrumentalisierung im Verse-Part richtig glänzen kann. Der Verse stimmt den Hörer eventuell nachdenklich, doch aus diesem Trance wird er im Refrain wieder herausgeschleudert, denn im Refrain, wird wieder mächtig in die Tasten, Die Saiten und die Trommeln gehauen: Chorgesänge betonen diesen Fabelhaften Refrain, der die Gefahr mit sich bringt, euch nicht mehr aus dem Kopf zu gehen. Verdammt! DIESES geile, bluesige, gefühlvolle Gitarrensolo macht das ganze noch unvergesslicher. Hier passt an und für sich alles perfekt in Form und die Band spielt nicht einfach nur Rock ’n‘ Roll der „Alten Schule“, NEIN! Sie lebt ihn!

Nach einer kurzen, 36 Sekunden dauernden Wembley getaufen  Pianoimpression von Phil Hill, geht dieses Nathlos in einen weiteren Rock N Roller über, welcher den Hörer zunächst mit einem einfachen, aber effektivem Pianoakkord begleitet und sich langsam mit dem einsetzen von Drums, Bass und Gitarre abermals in einen gestandenen Rocker, der auf den Namen Simply Beautiful hört und was soll man da sagen? Der Track ist wie der Name schon sagt – einfach schön! selbstständige Verses und ein wieder mal schöner Refrain beweisen dies! Good Bad By You ist ein deftiger Rocker, der richtig abfetzt und erstmals ein bisschen an Geschwindigkeit zulegt. Die Lead-Gitarre ist hier nicht von schlechten Eltern, was für den Rest des Songs gilt und selbstredend werden Fans von genialen Gitarrensolo wieder mächtig verwöhnt. Dieser Refrain geht euch sicher nicht aus den Ohren. Das haben Jointpop wirklich drauf (neben dem schreiben guter Rocker), Refrain’s die zum Ohrwurm werden könnten. Lost And Found hat mal wieder alles, was diese Band ausmacht in Petto. Gleich zu Beginn eine ordentliche Lead Gitarre, Klavier, einen wirklich guten Sänger und Ideen. Okay mit den Lyrics kann ich hier nicht wirklich was anfangen, aber die Musik bockt mal wieder wie sonst was! Hier steckt der Rock ‚N‘ Roll im Blut. Mit nichts weiter als einer akustischen Gitarre, singt Gary Hector Down to Me, welches aber selbstverständlich sich langsam in einen richtigen, akustischen Rock N Roll Song transformiert. Mit viel Gefühl und Leidenschaft, wird hier ein seichter Song gezaubert, der pure Magie verströmt.

Als nächstes geben uns Jointpop mit dem Titeltrack Quicksand die Ehre. Dieser wirbelt ordentlich Staub aus der Jukebox. Simple Riffs, schnelles Drumming und verzerrte Gitarren, machen diesen Rock ‚N‘ Roller für die Tanzfläche interessant. Wie Treibsand, ziehen Jointpop den Hörer in ihren Bann und das gelingt ihnen ausnahmslos. Bassist und Gitarristen zaubern aus ihren Instrumenten ein wahres Rock Gedicht, Pianoklänge wie zu Elvis frühzeiten und ein Gitarrensolo, welches euch gegen Ende der Nummer nochmal so richtig einheizt. Bluesiges, im mittleren 4/4 Takt, gibt es mit dem darauffolgenden Titel Together (Suzuki). Wenn ich mir diesen Track so anhöre, stelle ich mir einen Fahrer im Caddilac auf dem kochendheißen High-Way vor. Okay keine Ahnung wie ich ausgerechnet dieses Bild vor Augen bekomme, aber dieses Feeling, lassen Jointpop aufkommen. Musikalisch ist hier wieder alles von perfekter Note, Gitarren straight, bass Fett, Drums Groovy und ein E-Orgelsound, der im Hintergrund für eine vollendet veredelte Musikkreation  sorgt. Reality And T, lässt nochmal die Bombastrock Keule schwingen und besitzt mächtig Atmosphäre und Fair. Und schon wieder sind diese Melodien – genial, Refrain ein Ohrwurm und auch die Lead-Gitarre ist ein ganz besonderes Merkmal auf dem Titel. Halbakustisch, fast schon gechillt, geht es mit We Will Never Know weiter. Jointpop bieten hier ein Wechselbad aus verträumter Harmonie mit Chorgesängen und kurzer brachialer, detonierender Heavyness im Refrain. Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass Jointpop Live ein echtes Erlebnis sein könnte, das man nicht so schnell vergessen wird. Punkig geht es am Ende mit dem The Clash Cover Trinidad’s Burning zu. Dies zeigt die Band von einer interessanten, wilderen Seite, die abgeht wie Tante Paula auf Kaffee. Hier wird ein Interessantes Soundgewand geboten, bei dem zum Abschluss nochmal so richtig die Sau rausgelassen wird.

Fazit 9 Von 10 : Jointpop spielen Rock ‚N‘ Roll der älteren Generation, sind aber alles andere als eingestaubt. Die Musiker machen ihren Rock N Roll mit Herzblut und wissen auf ganzer Linie zu begeistern. Nicht nur was für Ältere, auch jüngere Rockfans könnten mit den Fünf Jungs ihre Freude haben, denn die Band weiß zu begeistern und schreibt Songs, die hängen bleiben!

Review von Philipp – Redaktion@she-wolf.eu

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