Shrine of the Obscene ist das neuste Werk der kanadischen Metalmetzgerei Odious Construct, die mit diesem 5 Titel umfassenden Opus nun erneut von sich hören lassen. Fans von Opeth werden diese Band bis zur Genickstarre abfeiern, soviel ist sicher. Denn die Band, welche sich aus den Mitgliedern Casey Ryle (Gesangsdämon), Wes Yee (Gitarre), Ben Jackson (Gitarre) KC Brand (Drums) und Sam Datu (Bass) holen hier ein heißes Brett des extremen Metal aus dem Köcher. Odious Construct gehen bei ihrer Musik keine Kompromisse ein und ja, zugegeben:

Auch wenn sie nicht gerade das Rad neu erfinden, so fetzt ihr Death Metal doch ordentlich. Was neben brachialen Doublebass Drums, virtuosen Gitarren und ebenso Tadelloser Bassarbeit die Band besonders macht, sind die mystisch-sinistren Synthesizer, welche die Songs untermalen und düster Machen. Auch Sänger Casey, macht eine wunderbare Figur und ist Zusammen mit Bassist und Gitarristen eine nicht zu bezwingende Einheit. Die Gitarrensolis sind durchaus inspiriert und weißen Talent auf. Schon bei dem Opener “Vortex Of Self” haben Odious Construct den Death Metal Fan ihren Bann gezogen. Man hört ganz Klar Elemente des Death und des Black heraus und auch wenn die Band das Rad jetzt nicht neu erfindet, treibt sie es gekonnt an.  Mit einem unruhigen, irgendwie schon progressives Spiel bei den Gitarren bläst euch Descension die Gehörgänge weg und macht konstant dort weiter, wo der Opener schon aufgehört hat. Komplex, aber nicht zu überladen, das macht den Sound und die musikalische Strukturierung der einzelnen Songs von Odious Construct aus. Wer Angst hat, hier zu viel Keyboards zu hören, der wird beim anhören eher beruhigt sein, denn die Band setzt den Synth wie gesagt durchaus ein, jedoch macht er das Album nur noch düsterer. Auch bei They Came Through the Mirrors, kann ich Odious Construct ihr gut durchdachtes, bestialisch brutal gut durchdachtes Soundkonstrukt nicht absprechen. im Gegenteil. Die Lead Synthesizer, sorgen hier zusammen mit den göttlich geilen Gitarren auch noch für das vollendete Paket. Zu Guter letzt, wird mit dem Titeltrack Shirne Of Obscene, nochmal ordentlich auf die Instrumente eingehämmert und ein fast schon sehr progressiver Titel kommt dabei raus. Natürlich sind auch hier diese Wahnsinnsgitarrensolos und das komplexe Arrangement das Maß der Dinge.

Fazit 8 von 10 : Durchaus auch im diversen Tempo gehalten, können Odious Construct mit ihrem neuen Epos “Shrine Of The Obscene” auf ganzer Linie überzeugen. Hier und dort gäbe es noch Verbesserungen vorzuschlagen, was die Strukturen der unterschiedlichen Songs angeht, aber dies lässt nicht darüber hinwegtäuschen, das Shrine Of The Obscene ein ernstzunehmendes Extreme Metal- bzw. Death Metal Werk ist, das Headbanger Fans im Moshpit tanzen lässt!

Review von Philipp – Philipp@she-wolf.eu 

Internet:

https://www.facebook.com/TheOdiousConstruct

https://theodiousconstruct.bandcamp.com/

https://www.facebook.com/TheArtisanEra/?fref=ts

http://www.theartisanera.com/

https://theartisanera.bandcamp.com/

 

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