Mit seinem aktuellen, 4. Studioalbum Start Again wagt Ponch Satrio den Neustart und präsentiert ein Album zwischen Alternative Rock und Hard Rock, das sich nicht nur durch sein exzellentes Handwerk auszeichnet, sondern auch von einem talentierten Gitarristen kreiert wurde. Das über Zoester Records am 18. April 2019 veröffentlichte, dritte Soloalbum Start Again ist ein ordentlicher Rocker, der das Talent und die musikalische Essenz zwischen Hard Rock und Alternative bestens eingefangen hat. Wer sein eigenes Guitar Dojo eröffnet und sein Handwerk anderen weitergibt, der muss bekanntlich mehr bieten als einer dieser unzähligen Acts die wie Pilze aus dem Boden spriessen. Widmen wir uns also nun dem brandneuen Longplayer Start Again von Ponch Satrio

Erschien am 18. April 2019 – Start Again von Ponch Satrio

Titelliste:

01. Crash and Burn
02. Start Again
03. Stars
04. Tell Me Its Over
05. Justify
06. Wicked World
07. W.A.S.
08. Reckless
09. Emptiness

inklusive der Single: Forever

Start Again ist ein zügiger Rocker, der schon von Beginn an offenlegt, das hier ein Virtuose an der Gitarre verloren gegangen ist. Nach einem kräftigen Anfang der sich durch eine perfekte Produktion und eine spielerische Fingerfertigkeit auszeichnet, geht Ponch Satrio es im Verse erstmal ruhig an, der vor allem durch Cleane Chrous Gitarren getragen wird, bevor es gewaltig in den Refrain übergeht. Dieser geht sofort ins Ohr und bleibt durch seine musikalische Umsetzung und die Gesangsharmonie, bzw. die Melodie direkt im Kopf hängen. Ponch Satrio versteht es, Dauerbrenner zu erschaffen, die eben nicht nur belanglos nebenbei runtergenudelt werden, sondern viel eher direkt im Gehörgang des Konsumenten kleben bleiben. Bei Minute drei wird kurz vor erneuter Wiederholung des Refrains eine Sache sofort klar: Der Mann ist ein Naturtalent an der Gitarre, denn das kurze aber effektive Gitarrensolo kommt lässig und gekonnt aus den Boxen. Nicht nur musikalisch hat Ponch Satrio es drauf, sondern auch seine Stimme ist ein Element das zu überzeugen weiß und perfekt zu den Heavy Rock Songs passt. 


Im 3/4 Takt und nicht weniger Druckvoll, sondern ebenso heavy wie der Opener kommt Tell Me It’s Over aus den Boxen. Ponch Satrio gibt sich hier extrem progressiv und erschafft einen Rocker im mittleren Tempo, der sich gewaschen hat. Der Text geht ebenso unter die Haut, wie die echt geile Mucke, die der Gitarrist und Sänger präsentiert. Auch hier konnte der Musiker direkt von der ersten Sekunde an überzeugen und erschafft somit ein weiteres musikalisches Kunstwerk, das durch seinen harten, modernen Rock und das hervorragende Songwriting punkten kann. Auch hier fehlt eins nicht: Das kurze, aber dafür extrem geile Solo der Gitarre. Auch der Titeltrack Start Again geht direkt mit aller Macht ins Ohr. Zunächst im mittleren Tempo angesiedelt, geht Ponch Satrio zur Sache und beweist auch hier wieder seinen Ideenreichtum. Im Refrain verdoppelt der Song ebenmal so lässig aus dem Nichts heraus seine Geschwindigkeit und sorgt dafür, das die Muskeln des Rockfans sicher nicht still bleiben wollen. Auch dieser Song zeichnet sich durch seine an Perfektionismus grenzende und dennoch lässige Art aus. Mit Start Again wurde ein würdiger Song gewählt, der den Albumtitel tragen darf. Ponch Satrio beweist auf dem gesamten Album vor allen Dingen eins: Das er ein unfassbar talentierter Songwriter, Sänger und vor allem Gitarrist ist. Emptiness klingt genauso, wie er heißt. Die bedrückende Grundstimmung, macht den Song nicht zu Nichte, sondern passt perfekt zum Thema des gemäßigten Rocker, der mal nicht auf Geschwindigkeit setzt (mal abgesehen vom Solo), sondern beweist, das Ponch Satrio bei jeder Geschwindigkeit und Tonlage seine Souveränität bewahrt. Hier handelt es sich um einen Hit, der den Hörer nachdenklich stimmen kann, aber sich vor allem durch seine Vollkommenheit ebenso in die Kategorie ,,Naturtalent” einreihen lässt. Starts erinnert zunächst an Guns ‘n Roses meets Nickelback und ist ein eingängiger Rocker, der seinen Glanzmoment eher im Refrain hat. Im langsameren Tempo wird hier nicht ausschließlich auf absolute Powerrock-Instrumentalisierung gesetzt, sondern zur Abwechslung auch einmal fast schon Balladesque, aber immernoch Heavy agiert. Auch dieser Song schafft es, sich sofort in das Gedächtnis einzubrennen. Genauso verhält es sich auch mit dem nächsten Titel Stars der wie ein eben solcher am Firmament des Rockolymps strahlt und diesen erleuchtet. Ponch Satrio setzt hier strukturell auf ein akustisch aufgelockertes Arrangement, das in seinem mittleren Tempo und vor allem durch seinen Refrain hervorsticht. Die Rhythmusgitarren, Bass und Drums geben einen eingängigen Grundrhythmus vor, der von dem sich die Leadgitarre leicht abhebt. Hauptaugenmerk sind hier wieder der melodiöse Refrain, der spätestens mit seinem Einsetzen auch hier den Finger vom Skip-Button wegbewegt. Natürlich darf das kurze, gut gespielte und nicht überzogene Gitarrensolo nicht fehlen, das abermals das Talent des Ponch Satrio unterstreicht. Wicked World steht seinem verhältnismäßigen ruhigen Vorgänger wieder im Kontrast und verteilt einen Arschtritt nach dem anderen. Schwerer, düsterer und zügiger Heavy Rock, bei dem mal wieder echtes Handwerk bewiesen wurde. Ponch Satrio haut hier mächtig in die Saiten und kommt dabei lässiger denn je rüber. Auf über 160 BPM wird hier ein Rocker und somit eine Energie freigelassen, wie man sie von dem Musiker von den vorherigen Songs gewohnt sein sollte. Rücksichtslos geht auch Reckless keine Kompromisse ein und ändert sein Tempo abermals in ruhigeres Gebiet. Auch hier schafft Ponch Satrio es, die bisher dargebotene Qualität aufrecht zu halten und verarbeitet einen Alternative Rocker zwischen Hard Rock, Alternative, Indie und Heavy Metal. Leidenschaftlich ist das Stichwort, wenn es darum geht die Leadgitarre zu beschreiben. Die Rhytmussektion des Songs bringt eben diesen gut zum Tragen und transportiert die Stimme des Sängers mühelos, wobei Ponch Satrio Rücksichtslos sein Können unter Beweis stellen konnte. Justify ist der zweitletzte Song auf Start Again und besticht durch seine Alternative Rock umsetzung, die sich zügig aus den Boxen schleudert. Im Verse kommt weitgehend die Bassgitarre zum Tragen und die Gitarre dient lediglich zur Betonung zum Einsatz. Ponch Satio erschafft hier einen Song zwischen Grunge, Hard Rock und Alternative, der auch einfach keinen Negativkritikpunkt zulässt. Selbst bei den Fillern, macht Ponch Satio eine gute Figur und leistet sich keine Totalausfälle. Zum Abschluss gibt es mit W.A.S noch einen etwas ruhigeren Song, der irgendwo zwischen Queens Of The Stoneage und Foo Fighters mit einer Prise Nirvana anzusiedeln wäre. Die Geschwindigkeit gedrosselt, entpuppt Ponch Satrio sich auch hier wieder als musikalischer Magier, der weiß was er tut und hat somit ein fast perfektes Heavy-Rock Album kreiert.

Fazit: 9 von 10: Den Namen Ponch Satrio sollte sich jeder merken, der großen Wert auf anspruchsvolle, ehrliche und kompromisslose Hard ‘n Heavy Musik legt. Hier ist für jeden Fan des härteren Rock etwas dabei. Alternative Rock Fans und auch Fans des klassischen Hard Rock alá Guns `n Roses sollten unbedingt mal reinhören. Es lohnt sich auf jeden Fall! – Unsere Empfehlung hat Start Again von Ponch Satrio auf alle Fälle. Ein Album das so gut durchdacht ist, wird auch nicht Müde in der Dauerschleife gehört zu werden und so hat der Albumtitel Start Again sogar noch eine doppelte Bedeutung, da man die Platte jederzeit anhören kann, ohne das sie langweilt.

Review von Philipp – Philipp@she-wolf.eu

Internet:

Die Offizielle Webseite von Ponch Satrio:
http://ponchsatrio.com/

Ponch Satrio bei Facebook:
https://www.facebook.com/ponchsatriopage/

Ponch Satrio be Spotify:
https://open.spotify.com/artist/3n24S4eh4j1dQJ9ZeqtPXS

Ponch Satrio bei Youtube:
https://www.youtube.com/user/Ponch

Ponch Satrio bei Apple Music:
https://music.apple.com/artist/ponch-satrio/361064991

 

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