Mit Addictivities (part I.) melden sich die tiroler Metaller von Relinquished nach über 6 Jahren zurück und präsentieren, wie es für sie üblich ist, erneut eine Geschichte. Nach dem Splitt von Noisehead Records und dem darauffolgenden Wechsel zum süd-deutschen Label NRT-Records, tauchen Sebastian Bramböck (Textvortragender Sänger), Anton Keuschnick (Gitarre), Simon Dettendorfer (Gitarre) und Dominik Steffan (Bass) mit dem Neuzugang Richard Marx an den Drums zurück und präsentieren erneut eine in sich geschlossene Geschichte. Bei ihrem neuen Extreme Metal Opus handelt es sich um die Vorgeschichte zu Relinquished’s Debütalbum Susanna Lies In Ashes aus dem Jahre 2011. Mittelpunkt der Albumstory ist der drogensüchtige Protagonist Daniel.

Wer es sich nicht nehmen lies auf Play zu drücken und der Scheibe ein wenig zu lauschen, der wird feststellen, dass sie Metallerherzen regelrecht in den Moshpit zieht. Doublebass-Drums sind natürlich ebenso Programm, wie gemäßigte Passagen. War auf dem vorherigen Album noch viel melodiöses, vernachlässigen Relinquished diese Rezeptur zwar nicht, haben aber den melodiösen part (Anmerkung: Solo und refrain von Bundle Of Nerves) zurückgeschraubt und klingen hier eher nach blackened Death Metal, kompromissloser und rauer denn je. Addictivities geht neue Wege, nähert sich dabei wieder mehr an dem Debüt von Relinquished und beweist, das die tiroler sich immer wieder neu erfinden aber dennoch stets sie selbst bleiben. Die Drums bilden auf dem ganzen Album mit dem grandiosen Zusammenspiel von Bass, Gitarren und Gesang eine Einheit und so möchte man sicher auch nicht die Skip-Taste drücken, da man die Story unbedingt zu ende hören möchte. Den Spannungsbogen aufrechtzuerhalten, gelingt hierbei nicht nur durch eine interessante Storyline, sondern auch durch musikalisches Können der Musiker. Das einzige Fragezeichen, ist hierbei das kurze Intermezzo Pulse, das so klingt wie es heißt. Auch wenn es einen netten Break darstellt, fragt man sich, was dieser auf dem Album zu suchen hatte.

Weitere Infos zum Album

Fazit 8 von 10 : Ich persönlich kenne jedes Album von Relinquished und auch wenn hier manche Elemente fehlen (z.B. der klare Gesang von Gitarrist Simon), ist dies einfach ein Metalalbum der härteren Gangart. Zum Headbangen? Eignet sich’s! Aber auch zum Lauschen und das ganze Werk auf sich wirken lassen. Alles Richtig gemacht! Für Fans von früheren Opeth, Katatonia, Ektomorf und konsorten, definitiv ein muss!

Review von Mike

Internet:

Relinquished – Offizielle Webseite:
http://www.relinquished.at

Relinquished bei Facebook:
https://www.facebook.com/RelinquishedOfficial/

Infopage zum Album:
http://nrt-records.com/info/relinquished/deutsch/

Relinquished bei NRT-Records:
http://nrt-records.com/Deutsch/artist/relinquished/

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