Vor 8 Jahren wurde diese starke Truppe in Österreich geboren. Sergeant Steel machen atemberaubenden, klassischen Hard-Rock und mit Riders Of The Worm , steht nun ihr neustes Output in den Läden bereit um euch eingefleischten Rockfans um die Ohren zu fliegen. Phil Vanderkill (lead vocals), Jack Power (guitars, b. vocals), Chuck Boom (guitars, b. vocals), Ben Bateman (piano, keys), Ronny Roxx (bass guitar) unf Cøsy Cøxx (drums) sind die Köpfe hinter dem Projekt und ob Riders Of The Worm, welches ihr drittes Studioalbum darstellt, ein wilder Ritt durch die Rocklandschaft, oder ’ne Kinderkarusselfahrt darstellt, erfährt ihr hier.

Einzeln widmen wir uns hier jetzt den Songs und beginnen zunächst mit dem Opener Happy Time (Love On Demand) okay der rezensent hier hat eindeutig versaute Gedanken wenn man daran denkt, Riders of The Worm? Happy Time? „GG“. Naja aber bleiben wir mal Sachlich „CHCH“ Happy Time (Love On Demand) jedenfalls, erinnert mich als hätten sich Queen, Poison, Whitesnake und weitere größen der 80er Jahre zusammengefunden und präsentieren hier ein tolles, melodiöses Stück akustischer Kunst. Bassist Ronny sorgt für den packenden, dominanten Tiefton und dies tut er mit flüssiger Präzision, welche es versteht den Hörer in seinen Bann zu ziehen. Die beiden Gitarristen Jack und Chuck präsentieren euch affengeile Gitarrenriffs und was für geile Gitarrensolos. Zusammen mit Keyboarder Ben und Drummer Cosy, sind sie DIE verschmolzene Einheit schlecht hin. Ohja Sergeant Steel sind eine wahrlich talentierte Band. Wenn man jetzt noch Phil Vanderkill, ihren Sänger hinzuzieht, bleibt mir nix anderes übrig als zu Zucken und vor Freude fast Salto zu schlagen. AHHHH Diese Affengeile Mucke! Der Gesang ist in einer tollen, hohen und kraftvollen Tonlage und repräsentiert das Genre, ohne dabei wie ein Klischee zu klingen. Um ehrlich zu sein, verursacht Phil Vanderkill bei mir Gänsehaut mit seiner Stimme! Die reinste Rockröhre.

Mit Dirty Habits, geht es in die zweite Runde nach einem kurzen, epochalen Gitarrenspiel und Ensemble aus bluesigen Orgelsound und Leadgitarren, setzt im Mid-tempo angesetzter Groove des Schlagzeugs ein. Was hierbei rausgekommen ist, ist genauso affengeil, wie der Ppener. Natürlich könnt ihr das Ergebnis auch hier gleich anhören und wer Sinn für Humor hat, der wird nach Ausklang des Videos mächtig zu lachen haben!

Mal den Ausflug in andere Genres außen vor gelassen: In gewisserweiße erinnert mich der Song ein bisschen an Priest’s You Got Another Thing Coming. Der Refrain ist ein echter Ohrwurm und bleibt im Gehör hängen. Meine Fresse diese Jungs sind der absolute Wahnsinn! Die bluesige Leadgitarre wird dann auch noch zu einem grandiosen Gitarrensolo verwenden. Die kurzen, aber effektiven Orgel-Leadsounds, machen diesen Song zu einem vollendet, veredelten Gesamtkunstwerk, das mit großer Sicherheit in ein paar Jahren zum Klassiker werden könnte, was er hoffentlich auch wird. Gruselig hingegen ist das Intro des direkt daran anknüpfenden Titels Silver Spoon, bei dem Sergeant Steel sich unterstützung von keinem geringeren als Alice Cooper Mitglied Kane Roberts ins Boot geholt haben.  Zunächst recht spooky einleitend, kommen Keyboardklänge, wie sie in den 1980er Jahren typisch waren zum Einsatz. Eine Spur, erinnert dieses melodiöse Spektakel an Jump von Van Halen, was vermutlich an den eben beschriebenen Lead-Keyboards liegt? Als der Gesang einsetzt, fährt die Band wieder ihr Erfolgsrezept aus tragenden, Highway-Gitarren und kräftigen Bässen auf. Sänger Phil macht auch hier wieder eine atemberaubend gute und solide Figur. Man fühlt sich doch ein wenig zurückversetzt in die 1980er Jahre. Ich kann gar nicht mehr Stilsitzen sage ich euch, Sergeant Steel machen wahrlich geilen Job. Im Refrain kehren die Keyboards wieder zurück und mit diesem fantastischen Refrain, entfalten sie im Einklang mit Drums, Gitarren und Bass eine gestandene Figur. Sergeant Steel haben hier abermals ein Hitverdächtiges Nümmerchen abgelegt, dass Rockerherzen höher schlagen lässt. Eine wunderschöne Rockeballade, ist hingegen Where My Heart ist. Der Song kommt ohne große Einleitung oder ein Vorwort direkt in Fahrt und ein schönes Ensemble aus seichten Streichersynths und Pianoklängen bahnen sich ihren Weg in den Hörraum. Nach wenigen Sekunden, sind beide Elemente das einzige musikalische Element in Begleitung von Sänger Phil und abermals kommt mir eine Band in den Sinn, an die das ganze Erinnert. Guns N Roses. Eine gewisse klangliche Ähnlichkeit mit Axl Rose, ist hier zu geben. Auch der Sound erinnert ein wenig an die Band. Was hier jedoch febreziert wurde, ist kein Abklatsch anderer Größen – NEIN – Sergeant Steel sind mehr als das! Sie respektieren zwar durchaus den klassischen Rock, aber sie haben genug Eigenpotenzial, dass sie Stolz sagen können, DAS hier ist unser Album. Und ja auf dieses Album können die Österreicher mit Fug und Recht stolz sein! Die Ballade besticht durch eine schöne, wenn auch Radiokompatible, aber tolle Umsetzung und Love-Song Lyrics vom allerfeinsten. Sowas ist aber auf einem Klassik-Rockalbum oftmals Gang und gebe. Mit Einsetzen des Schlagzeugs, der Stromgitarre und des Basses, bleiben Sergeant Steel der etwas seichteren Seite aber treu und machen daraus eine wirklich fesselnde, wunderschöne Nummer. Auch dieser Song ist ein akustisches Zeugnis davon, dass die Mitglieder Band nicht nur geile Musiker sind, sondern auch fantastische Songschreiber. Gerade als man denkt, besser kann es nun wirklich nicht mehr werden, hauen die Gitarristen noch einen drauf und präsentieren abermals eines ihrer meisterhaften Gitarrensolos, auf das ein Slash nur neidisch werden könnte.

Abermals amtliche Unterstützung erhalten Sergeant Steel auf dem endgeilen Rocker Young And Angryund zwar von Mark Slaughter (seines Zeichens bei Slaugther, Ex-Kiss Mitglied Vinnie Vincent und Invasion)  Und ebenso Jung und Agressiv, wie auch stark eröffnet dieser Song, der sich von dem grandiosen, wenn auch treibenden und eingängigen Riffing, wie der Soundtrack für ein Bikertreffen anhört, im Verse aber wieder vom Gas runtergeht. Im Lead gibt es ein liebevolles Klavier zu hören, Die Gitarren werden betonend eingesetzt um dann im Refrain in einer Gemeinsamen Einheit wieder einen unglaublich guten Rocker zum besten geben. Geil auch die kurzen Gitarrensolos und die sporadisch zum Einsatz kommende Mundharmonika. Sergeant Steel schreiben Songs, die sich in eurem Gehirn festsetzen, das ganze hat wirklich Ohrwurmcharakter und der eingesetzte Chor macht das ganze nochmal eine ordentliche Ladung stärker. Only Good Girls (Love A Rock ‚N‘ Roll Boy), ist ein schneller Rocker, der nur so aus den Boxen fegt. Geile, schnelle Gitarren von schnellen Drums zu einem kraftvollen Paket geschnürrt und diese hohen Shoutings, machen diesen Track zu einem perfekten Rock mit ordentlicher Tadition und Liebe zu vergangenen Tagen. Das ROCKT! Natürlich fehlt auch hier wieder das affengeile Gitarrensolo nicht. Mal im Ernst, dieses Album verdient es an die Spitze der Rockmusik! Das ist wirklich unglaublich, was Sergeant Steel da vom Stapel lassen. Auch Hot Widow ist einer dieser Hauptgewinner, der zunächst durch eine sphärische Einleitung auf sich aufmerksam macht und die Hörer dann entgültig durch deinen Schrei der Band HOT WIDOW! HOT WIDOW! alle verschlafenen Geister weckt. Musikalisch, sowohl lyrisch ist dieser Mid-Tempo Song abermals ein Hauptgewinn ein Purer Killer und alles andere als ein Filler. Perfekte Gitarrenarbeit, trifft auf sphärisch-magische Keyboards und zügige, knallende Drums – geiler Text und Gesang inklusive. Weiter geht die Fahrt auf Mr. Right, bei dem das Erfolgsrezept aus einem ordentlichen bluesigen Riffing besteht. Geil sind hier die Keyboards, die eine Fülle an Sounds und Melodien hergeben. Gitarren und Bässe sind geradezu ein bombensicheres Fundament, das zusammengezimmert vom Drummer dem geilen Gesang wirklich gerecht werden. Wer hier noch stillsitzen bleibt, ist selber Schuld!

Was hier aus der Anlage kommt, ist sowieso von einer genialen Qualität und göttlicher Rock. Das Cover ist ein Kunstwerk und so ist es auch die komplette Scheibe. Nicht nur musikalisch, sondern auch der Tontechniker, hat hinsichtlich des Mix und Masters einen fabelhaften Job gemacht. Sergeant Steel klingen derart geil, dass man sich immer mehr dabei erwischt, den Regler weiter nach Rechts zu drehen und seinen Nachbarn mit ihrer Musik beschallen möchte.

Ein weiterer Song, der hierfür ein schlafkräftiger Beweis darstellt, ist Can’t Take My Hand, was sich zunächst wie ein gelungener, spannender Soundtrack aus Ehtno und Wildwest-klängen anhört, wird fließend in einen erneuten Rocker umgewandelt, bei dem man sofort das Bild von Harleyfahrenden Highwaycruisern vor seinem geistigen Auge sieht. Der Mid-Tempo Rocker ist genau das, was man Sergeant Steel erwarten kann mit einer leichten experimentellen Note und der selben Energie, nur irgendwie sehr experimentierfreudig und ganz ehrlich? Die Rechnung geht auf! Schon wieder ein melodiöser Ohrwurmrefrain. Wo waren wir gerade? bei Bikern und Harleyfahrern? Nun die sollten jetzt endgültig ihren Bock starten und auf den Rock ’n‘ Roll Highway cruisen. Um diesen geht es auch in dem nächsten Song. Wieder einmal fabrizieren Sergeant Steel das beste aus Rock n Roll, im etwas schnelleren Mid-Tempo, kommt ein Rocker aus bei dem, wie Sänger Phil schon singt, I Can feel the AC, can feel The DC. Jep ich auch und zwar in eurer Musik! Auch dieser Song ist ein Hauptgewinn und besticht erneut durch geniale Gitarrensolos, ein etwas simpler Refrain, aber dennoch ist das Gesamtkonzept aus fetten Bässen, prägnanten Keyboards das gewisse Etwas. PERFEKT. Eine wunderschöne Einlage, ein kleines Zwischenspiel aus Ethnoeffekten und vermutlich einem Solo des Keyboards, bietet Samsara, er bildet ein tolles Bindeglied zu dem darauffolgenden Stück Promised Land, bei dem Sergeant Steel mit akustischer Gitarre und psychedelischen Keyboards ein schönes Stück Musik in den Raum lassen. Die Produktion ist derart gelungen, dass die Gitarrensaiten geradezu aus den Boxen kommen wollen und mit einem tanzen möchten. Love Is More than just a feelin‘ . Jep und diese Liebe haben Sergeant Steel auch in ihre Songs gesteckt und das spürt und hört man vorallendingen bei jedem Track.

Zum finalen Showdown, gibt die Rockröhre nochmal alles und präsentiert mit Trouble Maker einen Song aus dem besten, was Rock zu bieten hat. den besten Bässen, kräftigen Drums, heavy Gitarren, geilen Songs und fetten Vocals. Abermals sind es hier die Refrains, die so richtig ins Ohr gehen und man man nur noch mitgröhlen kann ,,Iam A Troublemaker!“ unglaublich. Aber Ärger machen Sergeant Steel euch eingefleischten Rock ’n‘ Rollern nicht, sondern vielmehr Freude mit ihrer anspruchsvollen Musik, die einfach bockt wie sau. Bei Titel 14 kriegt ihr zusätzlich noch den Lachflash mit der Hip Hop version von Dirty Habits, was ein wenig nach Beastie Boys klingt. Haha sau geil!

Fazit 10 von 10: Liebe Hardrock Fans (nicht nur!) im Traditionellen Sinne! Wenn ihr auf dem Weg zum Plattenladen seid, merkt euch Sergeant Steel und den Album Titel Riders Of The Worm. Hierbei handelt es sich um ein perfektes Hard-Rock Album, welches uneingeschränkt jedem Fan klassischer Hardrock Musik zu empfehlen ist – echt geil!

Review: Philipp – Philipp@she-wolf.eu

Internet:

Sergeant Steel – Offiziell
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