Ten Thousand Monsters sind eine junge Band aus der englischen Stadt Coventry und haben mit den Drei Songs Chains, Candleman und Sweet MF gleich drei Singles am Start, welche den Grundstein für das Fundament ihres musikalischen Schaffen’s zu sehen ist. Am ersten Mai 2019 von den Mitgliedern Bubu, Capelas und Helder aus der Taufe gehoben, steht das Trio für eine Mischung aus Heavy Rock, Stoner Metal und Alternative und kann mit seinen drei Singles, die es abwechselnd auch hier zum Hören gibt, vollends überzeugen. Den Anfang machen Ten Thousand Monsters mit der Single Chains

Im mittleren Tempo gehalten, macht Chains den Anfang. Im langsameren Tempo gehalten, erwartet den Hörer eine geballte Mischung aus Stoner Metal und Alternative Rock. Zu Beginn stark rockend, ist im Verse erstmal etwas Ruhe an der Tagesordnung. Ten Thousand Monsters kommen mit ihrer druckvollen Produktion relativ frisch aus der Anlage und geben eine Rezeptur preis, die nicht nur super umgesetzt wurde, sondern die auch musikalisch direkt beim ersten Durchlauf überzeugen kann. Zunächst mit einer geballten Energie gehalten und mit ordentlich Druck, leitet die Nummer ein, um im Verse eine gewisse Ruhe auszustrahlen, die sich vor allem aus einer cleanen Leadgitarre und dem guten Gesang zusammensetzt. Ein wenig erinnern Ten Thousand Monsters an Placebo. Ob dieser Vergleich an den Vocals oder dem Soundkonzept liegt, sei mal in den Raum gestellt. Vor allem der emotionale Refrain, bei dem die Heavy Stoner Metal Maschine losrollt, bleibt sofort hängen und geht ins Ohr. Nicht nur der Gesang ist hervorragend, sondern auch Drummer, Bassist und Gitarrist, verrichten ihre Arbeit hervorragend und legen ihr Herzblut in den Song. 

Auch mit Candlemen, hinterlassen Ten Thousand Monsters einen bleibenden Eindruck und können prompt überzeugen. Der Song beginnt mit einer Hall-Gitarre, melodietreibenden Bässen und seichten Drums und bilden das Fundament für den Gänsehaut verursachenden Gesang. Im krassen Kontrast zum vorherigen Song, handelt es sich hierbei um einen sehr ruhigen Song, der mit seinem Sounddesign den Hörer in seinen Bann zieht. Die Leistung der drei Jungs ist auch hier auf einem Top-Niveau und man merkt es Ten Thousand Monsters regelrecht an, das sie nichts dem Zufall überlassen haben. Unter Einbeziehung einiger Elemente, die nicht penetrant, sondern eher im Hintergrund für die nötige Vollendung sorgt, machen Ten Thousand Monsters, den Titel Candlemen zu einen Track, der eher im Indie- bzw. Alternativen Bereich anzusiedeln ist und eine Menge Gefühl versprüht. 

Dafür geht es mit dem Stoner-Metal-Gewitter von Sweet MF direkt zurück in die Heavy Rotation. Ein wenig muss man bei dem Sound an die glorreichen 1970er und den Bombast-Rock Denken. Doch dies ist eine Stoner-Metal Produktion und die klingen oft so monströs wie das, was Ten Thousand Monsters hier im Studio eingefangen haben. Im langsamen Tempo gehalten, spielen Bassist und Gitarrist zunächst ein ordentliches Brett ab. Im Verse nur in den triolen kurz mit verzerrten Bässen und Gitarren in den tiefen Tönen betont, kommt hier der Gesang (leicht angezerrt) aus den Boxen. Um das ganze etwas fülliger zu gestalten, kommt zur kurzen Betonung noch die Lead Gitarre mit einer einfachen Akkord-Folge ins Spiel. Im Refrain, wird jedoch ordentlich Druck gemacht. Nach einer kurzen Ruhe, die sich vor allem durch Chorgesang ausmacht, hauen Ten Thousand Monsters ab 3 Minuten 20 in die Pedale und wandeln den Titel für wenige  eine ordentliche speed Maschine um, bis nach einem Break der ganze Mix wieder heavy aber schleppend-langsam wird. Sweet MF ist somit das Stück, was am progressivsten ausgefallen ist. 

Fazit 10 von 10: Mit ihren drei Singles ChainsSweet MF und Candlemen hinterlassen Ten Thousand Monsters einen sehr guten, monströsen, ersten Eindruck. Ihre Musik zwischen Alternative, Indie und progressive, sowie Stoner Metal, kann vollkommen überzeugen. Nicht nur das die Musiker ihr Handwerk beherrschen, die Produktion ist obendrauf noch ein ordentliches Sahnehäubchen. Wer es noch nicht in Angriff genommen hat, der sollte nun (Dank Youtube Music) auf die Audioplayer klicken und sich schleunigst ein eigenes Bild machen! Es lohnt sich! Da kann man sich nur auf das erste Full-Lenght Album von Ten Thousand Monsters freuen. 

Review von Philipp – Philipp@she-wolf.eu
Ten Thousand Monsters im Internet:
Ten Thousand Monsters – Die offizielle Webseite:
http://www.tenthousandmonsters.com/Ten Thousand Monsters bei Facebook:
Ten Thousand Monsters bei Spotify anhören:
https://open.spotify.com/artist/5Wy5ZlToEnh3Cdv7REshn0Ten Thousand Monsters bei Deezer anhören:
https://www.deezer.com/artist/73673622
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