Beim Anhören des Openers zu Thoren‘s neuem Output Gwarth I., musste der Rezensent, der sich seiner dieser Scheibe Annahm echt erst Fragen, was ist das? Die Nummer bestehend aus nur einer Minute, schleppenden Drums, Bass und Disto Gitarren, hat mich zugegebenermaßen zunächst vom Genuss der zweiten Scheibe der progressive Death Metaller abgeschreckt, doch dies entpuppte sich schnell als voreilig getroffener Trugschluss.

Thoren bieten auf Gwarth I. gut eine Stunde geballten, jedoch instrumentalen, progressive-Death-Metal, den man nicht einfach so Nebenbei hören sollte. Beweist die fünfköpfige Supergroup* doch schon mit dem fast schon wirrwarren eigentlichen Opener Agarwean, das ihnen der Death Metal im Blut liegt. Der Soundtrack klingt stellenweise wie ein Psychotrip, wenn man alleine vom melodiösen Aufbau ausgeht. Progressive As Fuck und Metal Wie Sau. Die Produktion ist durckvoll und alles andere als Steril. Für Progressive Produktionen ist es ja eigentlich recht üblich, das die Songstrukturen recht Komplex behalten werden und in dieser Lektion, bilden auch Thoren keine Ausnahme. Sind es doch Tracks wie Galvorn (Ballert wie Sau, beweist blitzschnelle Fingerfertigkeit und ist Meddl As Fuck), Scatha (Das mit vier Minuten und einem mittleren Tempo, zu den gemäßigten, aber dennoch kraftvollen Tracks gehört) oder Tyranny (Abschließende Nummer, die durch spielerische Komplexität überzeugen zu weiß), die Thoren etwas von der Masse hervorstechen lassen.

Übrigens um es zu Verdeutlichen! Gesang sucht man hier zwar vergebens, aber man kann sich sicher sein, das einem schon aufgrund der Abwechslung sicher nicht so schnell langweilig werden wird. Und diese Abwechslung wird reichlich geboten. Nicht nur hinsichtlich der Songstrukturen und der Riffs, sondern auch durch das fast schon an Ambient erinnernde Kos, das im Grundelement aus Synth-sphären, depressiven Akustikgitarren besteht und eine Alptraumstimmung verbreitet. Heavy geknalle sucht man hier Vergebens. Jedoch, machen Thoren auch hier nichts falsch. Kurze Intermezzos wie Amgos, sind nette Filler bei denen aber auch meine Wenigkeit sich fragen muss, was soll das? Es erinnert abermals an das apathische Intro, wenn auch nur Anfangs und mit weniger als zwei Minuten Spieldauer, kann davon leider nicht allzuviel erwartet werden.

Fazit 7 von 10 : Thoren haben hier definitiv kein schwaches Opus des progressive Death erschaffen. Wer instrumentalen progressive Death mag, der ordentlich scheppert und auch Überraschungen in sich hat, der sollte die Band auf dem Schirm haben und am 9. November definitiv mal reinhören.

Review von Philipp – Philipp@she-wolf.eu

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