Review Forte Ruin – Forte Ruin EP (Melodic Death Metal) (TIPP!)
Forte Ruin , eine Sechsköpfige Melodic Death Metal Band aus Lahti (Finnland), wollen es definitiv mit dieser Veröffentlichung wissen. So kann in der Einleitung schon einmal erwähnt werden, dass die Band eine starke, explosive Mischung repräsentiert, die einfach gehört werden sollte, da die Musiker ihre Instrumente defenitiv beherrschen.
Dies stellen Forte Ruin schon bei dem ersten von drei Titeln „Alienated Humanity mehr als einfach nur Aussagekräftig unter Beweis. Die Band überrascht mit einem ordentlichen Gemisch aus einfach geilen Rhythmus-, sowie Leadgitarren. Der Bass bildet zusammen mit dem Gitarristen-Geschister-Päärchen Samu und Saku ein geniales Trio und Drummer Jere, der dritte der Aaltonen Brüder, ist an seinem Instrument, ebenso wie seine beiden Guitar-Hero Brüder ein wahres Naturtalent. Der Mix der Scheibe ist ordentlich und auch das Mastering kommt gut durch und auch der melodische Anteil ist bei dieser starken Truppe allgegenwärtig. Ist der Gesang im Verse zornig, Aggressiv, singen Forte Ruin im Refrain Klar und durchdringend. Hinsichtlich Abwechslung, bieten Forte Ruin auf ihren Songs so einiges. Doch eins nach dem anderen. Genial kommen in Mitten der erhabenen Komposotion, die begleitenden Pianonoten, die das ganze zusätzlich aufwerten. Drumtechnisch, wird ordentlich in die Doublebassfußmaschine getreten und als wäre das noch nicht genug, gibt es gegen Ende dieses geilen Death Metal tracks noch ein wahnsinns- Gitarrensolo, das abermals von einem schönen Keyboardsound (gespielt von Veli-Matti Kyllönen ) Ich bin Baff bei diesem genialen Opening der EP und kann nur eins sagen: Respekt.
Fast schon Theatralisch, geht es mit 45 Days weiter, wofür nicht zuletzt die dramatischen Streicher-Synths im Sounddesign liegen. Direkt auf voller Fahrt, spielt die Band wieder den geilsten Death Metal, den ich in einer solchen Form gehört habe. Im Verse wird das ganze etwas griffiger und simpler gehalten, dafür glänzt der Refrain nur so von Genialität. Forte Ruin fesseln den Hörer und ziehen ihn mit teuflischer Garantie in ihren Bann. Wie es für einen ordentlichen Death Metal Track nicht anders gehört, ist der raue, Gesang von Arttu Ruusune , evil as fuck, wenn ich das mal so ausdrücken darf. Und Da ist es auch schon wieder, dieses urgeile Gitarrensolo. Sinn für Humor besitzen die Jungs auch, denn kurz wird mit Orgelsounds und Beachrock Leadgitarren experimentiert, was aber nur für Sekunden andauert und wieder zurück zur gewohnten Death Metal Stärke der melodischen Sorte findet. Hier haben wir es mit einer wirklich aufstrebenden jungen Band zu tun, die Talent und Herzblut in ihre Songs steckt und die Energie, die sie dabei ausstrahlen, ist allgegenwärtig.
Das letzte Stück dieser herausragenden EP, ist Enter The Masquerade , bei welche Forte Ruin , sich zunächst von ihrer gemäßigten Seite zeigen. Als ob die geile Leadgitarre nicht schon genug gewesen wäre, wird nach einem Break, bei dem der Drummer auf die Doublebass tritt, Bassist für einen kräftigen und tragenden Grundton sorgt, auch noch ein göttliches Gitarrensolo hingelegt. Sehr melodisch ist diese flotte Nummer im Verse wird es stimmlich aggressiv, während es im Refrain himmlisch Engelschorgleich zugeht. Forte Ruin sind für meine Wenigkeit eine kleine Sensation im Death Metal Kosmos und hier sind wirklich talentierte Musiker am Werk, deren Songs man sich gerne und ruhig öfters geben kann. Man merkt es der EP an, wieviel Potenzial in der noch jungen Band aus Finnland steckt. Melodische Gitarrensolos, gibt es in der Hälfte des Songs natürlich auch wieder, bevor das Gaspedal mit Highspeed durchgedrückt wird. Die Synthesizer im Hintergrund, machen den Titel abermals zu einem akustischen Theaterstück des melodic Death Metal.
Fazit: 9,5 von 10 – Episch! Kann ich euch nur sagen. Wer Melodic Death Metal mag, wird an Forte Ruin definitiv seinen Spaß haben. Ihr solltet auch das Erstlingswerk der Band auf keinen Fall entgehen lassen, denn hier herrscht Suchtgefahr! Mit ihrer ersten EP haben Forte Ruin ein kleines Opus geschaffen, dass man immer wieder anhören kann. Aufdrehn! und Headbangen! – TOP!
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