Interview: LUNA RISE – „Dark Days And Bright Nights“
„Das Leben ist wie Fahrrad fahren. Man muss immer in Bewegung bleiben, um nicht die Balance zu verlieren.“ – Albert Einstein“
Luna Rise lernte ich vor ein paar Jahren kennen. Die gebürtigen Oberösterreicher waren gerade auf Startkurs und veröffentlichten 2012 ihre EP „Smoking kills, but love can break a heart“ , sowie das Musikvideo „Dead Alley“ .
Sie waren damals noch etwas grün hinter den Ohren, überdreht und kindhaft, aber genau das mochte ich sehr an Ihnen, denn sie hatten den puren Idealismus und die Freude was man bei so einigen Bands vermisst! Und was mir am Meisten in den letzten Jahren imponierte, dass nichts an irgendwelchen Abgründen sie je bezwingen konnte!
Die letzten zwei Jahre waren geprägt von vielen Höhen und Tiefen und manchmal schien es als ob die Dunkelheit vorrangig die Biographie der Band bestimmte. Viele leere Versprechungen, Neid und unbrauchbare Vorgaben und Ratschläge dürfen sie jetzt in ihr Erfahrungsrepertoire aufnehmen. Aber wie Goethe schon richtig erkannte: “Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen”.
Immer Wieder nutzten sie die unendliche Kraft ihres Selbst, des Mondes, ihre unbezwingbare Liebe zur Musik, den unermüdlichen Support ihrer Fans und die untötbaren Eigenschaften des Idealismus und Kreativität!
Jetzt, nach zwei Jahren Fleiss, Standhaftigkeit und Hingabe präsentieren sie uns ihr neuestes Werk „Dark Days And Bright Nights“ . Und ich muss sagen, das ich ehrlich „baff“ bin… Das Album beschert jeden Him, Ozzy oder Bon Jovi Liebhaber so einige Gänsehautmomente und Jungs… Ich bin wahnsinnig stolz auf euch, wie sehr ihr gewachsen seid!!
Das Meisterwerk wollten wir natürlich näher durchleuchten und auch so manche Grenzerfahrungen ans Licht bringen…
Jana: Hallo Jungs!
Wie geht es euch? Wie fühlt man sich nach dem Release von „Dark Days And Bright Nights“?
LR: Hi Jana, danke der Nachfrage, uns geht’s gut – und selbst? Der Release war natürlich anstrengend, aber jetzt sind wir dafür happy und erleichtert.
Chris: Direkt nach dem Release ist es ein wenig wie bei einem Hangover… nur eher in mentaler Form. Wir standen ja so ziemlich bis zur letzten Sekunde unter ziemlicher Spannung. Wenn Du so lang an etwas gearbeitet hast und soviel Zeit reingesteckt wurde, ist es aber wohl normal ein eigenartiges Gefühl zu haben, wenn schließlich der Zeitpunkt gekommen ist um mit der Produktion „abzuschließen“. Aber das kannte ich persönlich bereits von früheren Releases, am Veröffentlichungstag ist mir nicht unbedingt gleich nach Freudensprüngen. Es braucht seine Zeit um wieder entspannter zu werden. Der beste Moment war aber ein paar Tage davor, als wir das Endprodukt zum ersten Mal in den Händen hatten.
Jetzt ist wieder Zeit um Energie zu tanken. Trotzdem hab ich mich erst kürzlich hingesetzt und an ein paar neuen Demos getüfftelt. Das hat mir echt gefehlt, weil in letzter Zeit die Musik selbst – abgesehen von ein paar Live-Shows – nur noch einen kleinen Teil der investierten Zeit eingenommen hat.
Jana: Was mir bei eurem Album sehr positiv aufgefallen ist, ist die unberechenbare Abwechslung und das man auf eine tiefe emotionale Reise mitgenommen wird… und am Ende des letzten Songs (insgesamt 12) denkt man sich, „Was schon zu Ende?“…
LR: Danke, das freut zu hören, dann haben wir ja vielleicht sogar irgendwas richtig gemacht.
Jana: Track 4 – „Dancing with tears in my eyes“ – warum gerade dieser Titel? Und warum auf Platz 4?
LR: Es macht Spaß, Songs ein neues Gesicht zu verleihen, vor allem wenn man auf etwas andere Genres zurückgreift. Der Originaltrack von Ultravox ist ja ein halbwegs bekannter 80s Pop-Song. Nachdem wir den Titel auf unsere Art entsprechend geschändet haben, ist etwas rausgekommen, dass einen schnellen Zugang zu unserem Stil bietet. Das erklärt auch, warum der Song nicht zu spät auf dem Album platziert ist.
Jana: Track 1 – „Demons Inside“ – Zitat: „Where is your love when I need it the most?“ Eine Frage die wir uns sicherlich alle öfters im Leben stellen, gerade wenn unsere Gedanken in der Dunkelheit schwelgen. Chris kannst du mir deine persönliche Geschichte zu dem Text erzählen?
Chris: Könnte ich, aber ich befürchte das würde den Rahmen sprengen 😉
Jana: 2. „ RZRKT“ – Ein Tanz auf Messers Schneide… Ehrlich Jungs… was bedeutet diese Abkürzung?
LR: Ganz einfach – Razorcut. Je nachdem wie du die Abkürzung aussprichst könnte es so ähnlich klingen.
Jana: 3. Valentine – Unerwiderte Liebe und das zu Valentinstag… Dazu gibt es ja auch ein Musikvideo… Beim Dreh geschahen ja witzige Missverständnisse…
Chris: In der Tat… ich glaube du spielst auf die Geschichte mit den Gesetzeshütern an? Ja das war ein wenig schräg, aber auch lustig. Es war wahrscheinlich ca. 2h nachts, wo wir auf einer Schotterdeponie drehten. Das Team hat kurz Pause gemacht und ist gefahren um Essen/Trinken zu holen, aufs Klo zu gehen, whatever. Ich hab in der Zwischenzeit das Set mit dem sündteuren Equipment bewacht. Natürlich alles schön ausgeleuchtet mit fetten Scheinwerfern… so hat man es auch aus etwas Entfernung gut gesehen, was wohl dazu führte, dass ich sehr bald besucht wurde. Ich hatte dann keinen sonderlich seriösen Eindruck auf die Polizei-Beamten gemacht – alleine am Set, in Bühnenkleidung, Makeup, keine schriftliche Drehgenehmigung und schließlich die leichten Erklärungsschwierigkeiten, warum es so aussah als ob wir hier ein ziemlich großes Feuer zünden würden. “Nein, das is nur Deko” hab ich gesagt. – “Ja klar…” Das Lustige dran ist, dass wir wirklich absolut nicht vor hatten irgendwas in die Luft zu jagen. Die Feuerszenen hatten wir bereits an einem anderen Drehtag, an einer anderen Location erledigt – unter Mithilfe eines Pyrotechnikers und Aufsicht der Feuerwehr. Alle Szenen, die im Video vor der Explosion angesiedelt waren mussten wir nachdrehn, wofür die ursprüngliche Location nicht mehr zur Verfügung stand. Aber es musste eben genauso aussehen, weshalb wir wieder einen großen Scheiterhaufen aufgestellt haben – der schließlich nie gezündet werden sollte. Aber erklär das mal der Polizei. Der danebenstehende (mit Wasser gefüllte) Bezinkanister ließ es nicht besser aussehn.
Jana: Von den vier Songs die wir jetzt durchgegangen sind, täte mich jetzt interessieren welches euer persönlicher Favorit ist… und weshalb?
LR: Demons Inside, weil der Track neue Facetten von Luna Rise zeigt. Es wird gescreamt, geshreddet, usw… Außerdem ist der Song sehr ehrlich und direkt, sowie einfach genial zum Live-Performen.
Jana: 5. „For a Reason“ – ein nachdenklicher Song der die Bewusstwerdung und das ungenierte Ausdrücken der Gefühle repräsentiert… Meine Frage an dich Chris, wie erwachsen fühlst du dich gegenüber vor 3 Jahren? Welche Umstände oder Erfahrungen führten dazu, dass ihr jetzt als volles miteinander agiert?
Chris: Die Körpergröße ist gleich geblieben, aber ich bzw. wir alle sammeln natürlich Erfahrungen. Somit sind wir musikalisch und als Band (vermutlich) erwachsener geworden :D. Wir setzen Prioritäten und machen nicht mehr alles mit.
Jana: 6. „The Secret in you“ – ein emotionaler Striptease und musikalisch minimalistischer Song… der in der Endphase seinen Höhepunkt erreicht… Eine neue Seite die ich sowie Fans von euch noch nicht erlebt haben… Ich bitte um die volle Geschichte dieses Songs….
Chris: Der Song wurde vor einer gefühlten Ewigkeit geschrieben. Es gab dazu unzählige Demos und mindestens 10 verschiedene Arrangements. Von der orchestrierten uptempo Hardrock-Variante bis zur minimalistischen Lagerfeuer Version – und einigem dazwischen. Nun ist der Song aber so wie er für uns “richtig” ist und zeigt dabei ohnehin auch mehr als eine Facette 😉
Jana: Laut eurer Promo habt ihr nicht zu wenig versprochen… die ersten sechs Tracks sind mehr den dunklen Tage gewidmet und die nächsten sechs der strahlenden Nächte… sowie nicht zu vergessen… einer Frau. Laut meiner Info ist ja ein Lieblingszitat von Chris: „Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie“ – Albert Einstein –
Seid ihr bereit zur Offenbarung?
LR: Genau, das Album ist sozusagen zweigeteilt, ein (inhaltlich) schizophrenes Album wenn man so will. Es ist keine Offenbarung dass zwischenmenschliche Kommunikation (und Handlung) nicht immer nachvollziehbar ist, dürfte auch wissenschaftlich belegt und allgemein anerkannt sein 😀
Chris: Sowas ist aber natürlich der Inspiration dienlich, gerade wenn man auch so furchtbare Liebeslieder schreibt wie wir das tun. Im Gegensatz dazu gibt es (leider) nicht viele Alben, die sich mit der Relativitätstheorie auseinander setzen. Auch eine Compilation wie vielleicht “Greatest Theory of Relativity Hits” ist uns nicht bekannt.
Jana: Track 7 – „Silent Screams“, Track 8 – „Worshippin` Shadows“ mit super Gitarrensolos und stimmigen Keys gaben mir das Gefühl… Wow… was ist mit den Jungs los? Wie sind diese Songs entstanden?
LR: Vorrangig in unseren Köpfen, Fingern und Stimmbändern 😉 Jeder Song entsteht etwas unterschiedlich, wir haben keine fixe Vorgehensweise, was vermutlich auch meistens keinen Sinn macht. Anfangs gibt es meist eine Grund-Idee oder bereits auch ein fortgeschrittenes Arrangement. Daran wird schließlich gefeilt bis wir das Gefühl haben es passt.
Jana: Track 9 – „Until The Stars Have Come“… das Liebesduett ist purer Sex! Ihr seid ja regelrecht miteinander verschmolzen! Wer ist diese zarte schöne Stimme und wo habt ihr sie kennengelernt?
Chris: Es handelt sich um die wunderbare Melanie Hirner, manchen eventuell ein Begriff durch die Band “Dreieck”. Das ist auf jeden Fall ein etwas poppigerer Bereich. Für uns hat das super gepasst, wir wollten absichtlich einen Kontrast schaffen und den Song mit einer zarten, aber markanten Stimme ergänzen. Melanie hat nach der Aufnahmesession auch ein paar ihrer eigenen, noch unveröffentlichten Songs vorgespielt, großes Kino… ich hoffe man bekommt davon noch (mehr) zu hören.
Gesehen bzw. kennengelernt haben wir sie durch gemeinsame Freunde, mit denen sie in der Band “TwoMenLady” singt. Es hat uns dann sehr gefreut, dass sie bei unserer Video-Premiere zu “Valentine” auch dabei war, wo wir den Song akustisch gespielt/gesungen haben.
Jana: 10. – „In Your Arms“ – Es geht leidenschaftlich weiter und endlich kommen auch „NASA Funksprüche“ zum Einsatz… und L.X. kann sich mal so richtig austoben am Keyboard! Ist es auch L.X.`s Lieblingsnummer?
L.X.: Hattest du schon so sehnsüchtig auf NASA-Funksprüche gewartet? 😀
Jana:
Natürlich!
Also meine Lieblingsscheibe ist eigentlich Demons Inside. In Your Arms macht auch Spaß, für wichtiger als sich dauernd auszutoben halte ich aber, das beste für den Song zu geben. Das kann manchmal mehr, manchmal weniger sein.
Jana: Track 11 – „The Storm“, und leider der letzte Song Nr 12. – „The Anthem Of The Night“ schließen das Album mit einer kleinen Wehmut, das diese Reise nun zu Ende ist… aber sie beantwortet folgende Fragen nicht… wie geht es weiter? Wo kann man euch demnächst sehen?
L.X.: Live sehen kann man uns auf jeden Fall im September in Linz und Wels. Näheres gibt’s auf unserer Facebook-Page und Website www.lunarisemusic.com (Da haben wir auch kürzlich einen Newsletter eingerichtet um die Fans bei verschwindender Facebook-Reichweite besser über wichtige News, Aktionen und Konzerte informieren zu können).
Jana: Den steinigen Weg den ihr die letzten zwei Jahre gegangen seid, haben euch viel Kraft und Anstrengung gekostet… Wie oft wart ihr davor alles hinzuschmeissen und aus welchen Gründen? Was gab euch Mut weiterzumachen und nicht locker zu lassen, was habt ihr verflucht und gehasst in dieser Zeit, was geliebt und was aufgegeben?
LR: Dass dieses Album nicht so einfach “im Vorbeigehn” umgesetzt werden kann war uns natürlich klar. Wir sind bewusst einen langen und aufwändigen Weg gegangen. Zuerst wurden die Songs ausgearbeitet, vorproduziert, sowie Feedback eingeholt und in der eigentlichen Produktion berücksichtigt. Der Aufwand potenziert sich dann irgendwann mit der Anzahl der Tracks und dem Umfang der Produktion jedes einzelnen Songs. Es war vorab unklar wo und wie wir alles produzieren und aufnehmen. Ursprünglich wollten wir soviel wie möglich auslagern. Im Endeffekt haben wir uns aber vom Recording bis zur Grafik um fast alles selbst gekümmert. Einerseits aus Kosten-Gründen sowie andererseits aufgrund der hohen Ansprüche. Nachdem zwischendurch überdurchschnittlich viel Ungeplantes passiert ist, war es manchmal schon etwas fraglich, ob und wie alles weiter geht bzw. fertig wird. Die Kraft um alles durchzuziehen kam von unseren Unterstützern und Fans (Danke!), sowie der Musik selbst bzw. der allgemeinen Liebe zur Musik.
Jana: Wie hat sich die persönliche Einstellung zum Leben geändert?
LR: Hätte sie sich ändern sollen? 😀 Vielleicht hat es uns durch die Auseinandersetzung mit dem Album-Konzept (den vielen Gegensätzen usw.) noch mehr bewusst gemacht, wie wichtig eine entsprechende Balance (in jeglicher Hinsicht) ist… Einstein sagte ja auch „Das Leben ist wie Fahrrad fahren. Man muss immer in Bewegung bleiben, um nicht die Balance zu verlieren.“ Wir wollen uns ohnehin weiterbewegen und weiterentwickeln, anstatt nochmal das Gleiche zu machen.
Jana: Auch so manch schwarzes Schaf in der Branche wollte euch an die Tapette nageln… Wie gingt ihr damit um?
Chris: Naja, es ist schade und macht etwas traurig, vor allem weil ich mit diesen Leuten fühle. Denn sie sind vermutlich selbst auf irgendeine Weise traurig oder unzufrieden wenn es vorgezogen wird, jemanden zu hintergehen oder unschöne Gerüchte in die Welt zu setzen. Wie soll man damit schon umgehen? Das Positive dran sehen, immerhin härtet es ab und man lernt, nicht alles todernst zu nehmen – danke dafür ;). Natürlich hört sich der Spaß irgendwo auf. Aber die Zeit ist es uns nicht Wert, auf ähnlichem Niveau “entgegenzuhalten”. Ich kann nur alle herzlich dazu einladen, uns/mich persönlich kennen zu lernen, sich ein eigenes Bild zu machen und vielleicht nicht alles zu glauben, was von Dritten dazu gesagt wird 😉
Jana: Welchen Song wollt ihr demnächst verfilmen und warum…
LR: Also zu einem Song wird es dieses Jahr noch ein Behind-the-Scenes mäßiges Video geben, vor allem mit Material der Aufnahmesessions. Welcher Titel es ist, wollen wir aber noch nicht verraten. 😉 Ideen hätten wir auch genug für weitere Musikvideos, aber konkret geplant ist nichts, da wir uns derzeit auf anderes konzentrieren wollen.
Jana: Was wünscht ihr euch von euren und zukünftigen Fans?
LR: Liebe, haha 😉 Also eigentlich lassen wir uns überraschend und wünschen uns vielmehr, allen unseren Unterstützern und Fans etwas zurückgeben zu können. Ein wenig Freude und Erleichterung an dunklen Tagen, sowie zB. ein wenig Spaß und Inspiration in erleuchteten Nächten.
Jana: Gibt es noch ein paar Worte womit ihr die Welt berühren möchtet?
LR: Es liegt uns natürlich etwas daran manche Menschen wirklich zu berühren und zum Nachdenken anzuregen, vorrangig über den musikalischen Weg. Bei dieser Gelegenheit kann aber in Bezug auf die derzeit heiß diskutierte Einwanderungspolitik etwas angemerkt werden: Man sollte Respekt und Menschenwürde zeigen, nicht über Menschen urteilen deren Hintergründe man nicht kennt, oder ganz vereinfacht: Mit anderen so umgehen, wie man es selbst gerne erwarten würde.
Jana : Danke für das Interview!
LR: Sehr gerne, Danke ebenso!
Bandlinks: – www.lunarisemusic.com
Tracklist:
01. Demons Inside – 04:32
02. RZRKT – 04:06
03. Valentine – 04:05
04. Dancing With Tears in My Eyes – 03:44
05. For A Reason – 04:32
06. The Secret In You – 04:04
07. Silent Screams – 03:42
08. Worshippin’ Shadows – 03:58
09. Until The Stars Have Come – 04:31
10. In Your Arms – 04:47
11. The Storm – 03:40
12. The Anthem Of The Night – 05:39
Full Playtime: 00:51:20
Get The New Album On:
☯ iTunes:
☯ Signed CD with personal dedication:
☯ Amazon (CD):
☯ Amazon (MP3):
☯ GooglePlay: