R.I.P. Bobby Keys, Ian McLagan, Henry Lee Jackson & Paul Revere!

Rolling Stones saxophone player Bobby Keys with Keith Richards Free to use BOBBY KEYS war der letzte Musiker, der von sich behaupten konnte, er habe mit den Beatles , den Rolling Stones und Elvis Presley gespielt! Einen frühen Einfluss auf Keys‘ Musikerkarriere übte der Bandleader und Saxofonist King Curtis  aus. Noch als Teenager freundete sich Keys mit Buddy Holly  an und spielte für eine kurze Zeit mit ihm zusammen. Er begleitete außerdem Bobby Vee  und ging mit Künstlern wie Little Anthony , Little Eva , Major Lance , Billy Stewart und Freddy Cannon  auf Tournee. Keys hörte die Rolling Stones  erstmals 1964, als die Holly’s „Not Fade Away“ coverten und war zunächst wenig begeistert. In den späten 1960er Jahren traf er Mick Jagger  wieder und wurde ein enger Freund von Keith Richards . Zusammen mit Jim Price  gehörte Keys zu dieser Zeit zu den begehrten Studiomusikern. Auf Einladung Jimmy Millers , des Produzenten von „Let It Bleed“ , spielte er das Saxophonsolo auf „Live With Me“ ein. Er hatte erheblichen Anteil am Sound der Rolling Stones  in den Jahren, in denen „Sticky Fingers“ , „Exile On Main Street“ und „Goats Head Soup“  entstanden. Seinen bekanntesten musikalischen Beitrag lieferte Keys mit dem Saxophon-Solo zu „Brown Sugar“ . Die regelmäßigen Auftritte mit den Rolling Stones endeten, nachdem er 1973 auf deren Europa-Tour einen Auftritt verpasst hatte. Keys tingelte fortan einige Jahre als „Mr. Brown Sugar“ durch amerikanische Clubs, spielte aber auch mit Joe Cocker , George Harrison , Ringo Starr und  John Lennon , sowie mit der Plastic Ono Band . Nach einigen Gastspielen bei den Rolling Stones holte ihn Keith Richards 1989 zur „Steel Wheels“ -Tournee zurück zur Band. Vor der Tour spielte Keys bereits in Keith Richards ’ Soloband, den X-pensive Winos , denen er auf ihren beiden Tourneen angehörte. Seit der „Steel Wheels-Tour“ war Bobby Keys wieder festes Mitglied der Rolling-Stones-Tourband und war bis zu seinem Tod an allen folgenden Tourneen – „Voodoo Lounge“, „Bridges To Babylon“, „No Security“, „Fourty Licks“, „A Bigger Bang“, „50 & Counting“ und „14 On Fire  beteiligt. 2001 spielte er auf Carl Carlton ’s erstem Soloalbum und bei der dazugehörigen Tournee. Während der „14 on Fire“-Tournee der Rolling Stones (2014) gehörte Keys zur Band, konnte aber aus gesundheitlichen Gründen die Auftritte in Australien und Neuseeland im Oktober und November nicht mehr absolvieren.  Karl Denson  wurde daraufhin für diese Etappe als zweiter Saxophonist engagiert. Bobby Keys starb am 2. Dezember 2014 im Alter von 70 Jahren in seinem Zuhause in Franklin, Tennessee. Laut dem Keyboarder Michael Webb , der in Bobby Keys’ Band „The Suffering Bastards“ spielte, hatte Keys an einer Krebserkrankung und drohendem Leberversagen gelitten. R.I.P. Bobby!  

ianmac IAN McLAGAN  war ein britischer Rockmusiker, der vor allem als Keyboarder der Bands Small Faces  und Faces  bekannt wurde, bei welchen auch Rod Stewart und Ron Wood spielten. Bevor er sich 1965 den Small Faces anschloss, hatte McLagan bei verschiedenen Bands gespielt, darunter Boz & The Boz People . McLagan brachte 1979 sein Debütalbum „Troublemaker“ heraus, gefolgt von „Bump In The Night“ (1980). Da beide nicht sonderlich erfolgreich waren, konzentrierte sich McLagan fortan auf seine Arbeit als Studio- und Begleitmusiker, u.a. für Jackson Browne , Joe Cocker , Bob Dylan , Melissa Etheridge , Bonnie Raitt , Rolling Stones und Bruce Springsteen . Ab 1997 war er Mitglied von Billy Braggs  Begleitband The Blokes . Im Jahr 2000 erschien McLagans Album „Best Of British“ unter dem Namen Ian „Mac“ McLagan & The Bump Band . Im gleichen Jahr veröffentlichte er seine Autobiografie „All The Rage“. Ian McLagan heiratete 1978 Kim Kerrigan, Ex-Frau des Who -Drummers Keith Moon . 1994 zogen sie nach Texas (USA). Kim McLagan kam 2006 im Alter von 57 Jahren bei einem Autounfall in Travis County (Texas) ums Leben. Ian McLagan starb am 3. Dezember 2014 im Alter von 69 Jahren in einem Krankenhaus im texanischen Austin an den Folgen eines tags zuvor erlittenen Schlaganfalls. R.I.P. Ian!

Am 11. November 2014 ist der Sänger und Komponist HENRY LEE JACKSON gestorben. Er schrieb für seine damalige Band SUGARHILL GANG den Welt-Hit „Rapper’s Delight“ und schuf damit den allerersten Hip-Hop-Hit überhaupt, der Song gilt als Startschuss der bis heute andauernden Hip-Hop-Welle, zusätzlich weist der Song eine der berühmtesten Bass-Hooklines der Welt auf. Diese prägnante Bassline stammt übrigens vom Chic -Bassisten Bernard Edwards , – Henry Lee Jackson hat sich diese Bassline für seinen Hit quasi „ausgeborgt“! R.I.P. Henry!

PAUL REVERE , Sänger der US-Rock-Band Paul Revere & The Raiders ist am 4. Oktober 2014 gestorben. Paul Revere hatte 1971 mit seiner Band den Mega-Hit „Indian Reservation“ , welcher sich als Single über 4 Millionen Mal verkaufte und bis heute für Columbia Records die meistverkaufte Single in der Firmengeschichte ist. R.I.P. Paul!