Review: Andhaka – Fading Into Neverland
Andhaka ist eine aus Deutschland stammende Metalband die im thüringischen Jena zuhause ist. Die Band bestehend aus Sänger Tankred, Gitarrist und Keyboarder Florian, Bassistin Luise, Gitarrist Richard, Drummer Nico und wurde dort im Jahre 2011 gegründet. 2012 erschien im Rahmen eines „Im Kassa“ eine Live-Ep. Nun folgt mit Fading Into Neverland ihre vier Titel umfassende Debüt-EP.
Mit einem ziemlich genialen Soundtrack-ähnlichen Intro leitet die Scheibe ein. Das Stück welches den Titel Seismos trägt baut eine mystische Atmosphäre auf. Sie nimmt den Hörer von der ersten Sekunde an auf eine magische geheimnisvolle Reise mit. Nach der ersten Minute weicht diese Atmosphäre einem vorbildlichen Metalgewitter. Schlagzeuger, Bassist, Gitarristen und Sänger beweisen schon bei diesem kurzen Stück, dass hier zusammen gekommen ist was zusammen gehört. Der eigentliche Opener Chased strotzt nur so von brachialem und frischem Metalgewitter, das auch die verstaubtesten Boxen frei bläst. Musikalisch auf hohem Niveau, gesanglich sehr genre-typisch machen den Einstieg einfach und Andhaka kann vollstens punkten.
Ziemlich ruhig begrüßt den Hörer das nachfolgende Sweet Blood for a Sour Shaddock… welches durch ziemlich geniale Soundeffekte und ein zunächst akustisches, fast schon melancholisch / harmonisch geprägtes Instrumentalspiel besticht. Ab knapp 2:00 Minuten wird dieser Spannungsbogen jedoch durch Metal in Perfektion unterbrochen. Die Musiker hauen ein Brett nach dem anderen raus und dies im positiven Sinne. Die Gitarren und der Bass können sich definitiv hören lassen. Das Arrangement des Songs lässt keine Wünsche offen und Metaller Herzen höher schlagen.
Mit Fading Into Neverland schließt die Scheibe leider schon wieder. Die Band zeigt sich wiederholt von ihrer besten Seite. Doublebass Drums, solide Gitarren und Bass unterbrechen die anfängliche Melancho-Akustik Einleitung. Der Song bietet neben Interessanten Riffs auch fast schon progressive Züge und kann punkten. Sänger und Backing-Vocalisten, geben alles! Death Metal vom feinsten!
Fazit: 10 von 10! Auch wenn die Scheibe leider etwas kurz ausgefallen ist, so kann ich sie im Gesamten nur loben. Die Band versteht ihr Handwerk und die Platte ist wirklich interessant. Hörenswerter Death vom feinsten wird geboten!
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