Review: Counter-World Experience – Pulsar (Progressive Jazz Metal)

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Counter-World Experience erschaffen mit Pulsar ein pulsierend geniales Hörspektakel, das schon ab der ersten Minute durch seinen eigenwilligen Sound mitten ins Gehör sticht und sich durch seine musikalische Komplexität und den doch recht eigenwilligen Sound, einer Mischung aus progressive Metal und Jazz oder anders ausgedrückt: Progressive Jazz Metal, aus der Masse ganz klar hervorhebt. Ein bisschen erinnert mich die Musik an diese dramatischen Soundtracks, die man in so manchen Space Age Filmen hört. Theatralisch, apathisch, hektisch sind hier Begriffe, die mir am ersten zu der flotten Gitarrenarbeit einfallen. Bässe sind oft sehr Jazz-lastig gehalten und die Drums, unverkennbar im Progressive Rock angesiedelt, was auch für das Arrangement gilt. 

Hinter dem Projekt Counter-World Experience , stecken übrigens die aus Berlin und Hannover stammenden Musiker  Benjamin Schwenen (Gitarre),   Sebastian Hoffmann (Bass) und  Thorsten Harnit z (Drums) und diese Herren schaffen es auch nach dem Opener Pulsar , mit dem zweiten Titel Bellatrix , für eine Überraschung des progressive Metal zu sorgen. Dieser Titel ist mit tiefen Rhythmusgitarren, verstörenden Lead-Gitarren und einem Arrangement, das progressiver nicht sein könnte, eine weitere Nummer, die das Können und die Leidenschaft, die diese Musiker als Counter-World Experience   verkörpern ausmacht. Zu den Metalklangcollagen kommt hierbei eine Trompete ins Spiel, was aus irgendeinem Grund so wirkt, als wolle man die Ruhe vor und nach dem Donnersturm musikalisch zum Ausdruck bringen. Das haupttragende Argument des instrumentalen Titels, ist hier ganz klar die eingesetzte Lead Trompete. Neben einem grundsoliden Rhythmus, sind auch die Leadgitarren auf Pulsar nicht zu Missachten. Und so schafft es die deutsche Band ein musikalisches Theater zu erschaffen, das den Hörer für sich regelrecht einfordert. Das die Elemente sehr sorgfältig und zum einfühlen in die Musik ausgewählt wurden, das beweist auch der TItel Helios, der erst eine fast schon banale Ruhe ausstrahlt, nur um dann wieder drauflos zu stampfen und zu poltern was das Zeug hält. Auch hier ist der Mix und sind es die kleinen Feinheiten, die diesen Titel so unwiderstehlich erscheinen lassen. Die Klangvielfalt ist es, die dem ganzen doch noch die letzte Würze verpasst. Die Komplexen Arrangements und alles andere als zu anstrengend oder reizverlierend. Elektra zum Beispiel hat, wie der Name schon sagt, einen leichten Elektro Flair innen.  Dicht gefolgt von dem  sehr beruhigenden Nebula , das eine gewisse paradoxe, aber definitiv funktionierende Ruhe zu dem geilen gepolter vorheriger Titel darstellt und eines ganz klar beweist: Counter-World Experience sind begabte Musiker, die wissen was sie tun, das beweisen sie auch kontinuierlich ihren Hörern und das gelingt ihnen ohne jeden Zweifel übrig zu lassen. 

Fazit: 9 von 10: Mit Sirius , liefern Counter-World Experience abschließend nochmal eine Schippe drauf und präsentieren ein spannendes Pro-Metal Finale, das alles bereits gesagte noch einmal deutlich zum Vorschein bringt und richtig auf’s Fressbrett haut. Die weitgehend Instrumentale Produktion ist definitiv für jeden Metaller etwas, der es Anspruchsvoll mag, prog. Metal liebt und auch Wert auf die kleinen Elemente legt, die dieses Album so unverkennbar einzigartig erscheinen lassen. 

Review von Philipp –

 

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