Review: Bewitcher – Bewitcher (Thrash Metal / Heavy Metal)

Von den beiden Labels Divebomb Records und Diabolic Might Records  repräsentiert, haben wir etwas ganz cremiges für euch im Programm. Die Thrash / Speed & Heavy Combo Bewitcher und ihr selbstbetiteltes Debütalbum. Als Einfluss, der sofort ins Auge gestochen hat, geben Bewitcher die New Wave Of British Heavy Metal der ersten und zweiten Generation an. Ob wir es hier mit Metal der Marke z.B Venom zu tun haben? Finden wir es raus:

Bewitcher legen mich dem Opener Bewitcher gleich einen zündenden Start hin. Zu Beginn ertönen Synthesizer, die für einen ‚Oha Effekt bei dem sich geehrt fühlenden Rezensenten verursachen. Ein Frauenschrei ertönt und Bewitcher zünden ihr Dynamit. Alter wie geil ist das bitte? Blitzschnelle Gitarre und Headbang-sucht. Noch mehr als die durch die Bank weg löbliche Gitarren und Bassarbeit, ist der abartig geile Sänger, der mit seinem Gesang sofort an solche Helden vergangener Tage erinnert. Wenn auch der Rest so gemacht ist, wie der Opener, werden hier die Korken fliegen und der Nacken sich freuen. Mit  Speed ‚til You Bleed legen Bewitcher nach und schützen keine Müdigkeit vor, sondern hauen Speed gepaart mit Thrash der Marke Venom oder Slayer nach. Hat der Einstieg der Platte schon gefallen, ist bei Speed ‚Til You Bleed wahrlich eine Klasse für sich. Auch die Leadgitarren und Solos, geben dem ganzen noch den letzten Funken um zu einer Metalexplosion zu werden. Nicht minder leise oder Langsam prügeln Bewitcher  bei  Sin is in Her Blood drauf los . Gitarren so wild und Scharf wie ein Schwertgefecht ein Drummer der einfach die Fitness neu erfunden hat und ein Sänger, der fast so wirkt wie ein junger Cronos ( Venom ) Wenn die kirchlichen Organe  Wild Blasphemy als solche anerkennen, dann bin ich gerne bereit das Risiko von Gott verdammt zu werden in kauf zu nehmen. Auch hier fahren Bewitcher ihr zügiges, Karussell weiter und treiben den verneigten Metalfan in den akustischen Wahnsinn (natürlich auf positive Art und weiße) 

Mal ganz im Ernst, wer angesichts solcher Tracks wie Harlots Of Hell, Hot Nights und Red Lights, Black Speed Delirium noch Zweifel daran hat, dass die NWOBHM gestorben ist, den müssen wir hiermit enttäuschen. Denn auch hier wissen Bewitcher zu überzeugen. Der einzige Kritikpunkt: Manche Songs sind ähnlich strukturiert und so wirkt das ganze Teilweise wie eine Wiederholung, was aber keinen Zweifel daran lässt, dass die Musiker den Metal im Blut haben.  Kirchenglocken Leuten auf dem finalen Stück das große Finale ein.  In the Night (The Cult Will Rise ). Dieser Song wäre ein Beispiel für etwas gemäßigtere, aber monströse Töne, die Bewitcher da anschlagen… Ha denkste! Nach einer kurzen Einleitung fahren die Jungs wieder ihr Rumpelkammer Programm durch und fegen den Staub aus den Boxen. Zügig wird ein letztes mal alles rausgeholt und auch das Weiß zu überzeugen

Fazit 9 von 10 : Manche Songs wirken vom Riffing her ähnlich aufgebaut. Aber das hier sind Bewitcher , das ist gottverdammter Thrash- & Speed und das weiß zu gefallen. Hier soll kompromisslos Headgebangt werden. Der perfekte Soundtrack für den Thrash-Metal und Speed-Metal Fan mit einer Spur des frühen Black Metal. Für Fans von Venom, frühen Anthrax, frühen Metallica oder Slayer, sei euch Bewitcher und ihr selbstbetiteltes Debütalbum guten Gewissens empfohlen. ROCKT WIE SAU! und geht runter wie Ale! 

Review von Philipp –

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