Review: LETHAL SHÖCK – Evil Agressors (Heavy Metal / Speed Metal)

Auf dem Label Witches Brew , erscheint diese energiegeladene Truppe aus Chicago und bringt euch ihr neues Album Evil Agressors mit. Lethal Schöck , ins Leben gerufen im Jahr 2009 und zu einer monströsen Einheit aus den Mitgliedern Patrick Shock (Bass und Gesang), Steve Beaudette : (Gitarre) und   Justin Fernal (Drums) verschmolzen, vereinen die US-Amerikaner in ihrem Sound das beste aus Metal mit einer Spur Punk und einer ordentlichen Ladung Speed und kreieren so ihren eigenen Stil: Atomik Metal. Ob Lethal Schöck wirklich strahlend wie ein Atommeiler ist, oder doch nur die Kraft eines Zippo-Feuerzeugs hat, das werdet ihr JETZT erfahren

Die Lyrics des grande Openings, entsprechen schonmal allen Klischees. Lyrisch geht der dauerbrenner Sulfur Heart , alte Wege, die fast schon wirklich alle Metalklischees aus Satan, Speed und Leder beinhalten, aber ist das vorwerflich gemeint? Nein. Denn der abartig geile musikalische Part des Songs, ist in der Tat eine unglaubliche Energiegeladene Explosion hervorbeschworen durch eine tödlich-gute Kernschmelze. Atomic Metal? Ja auf jedenfall, belanglos oder peinlich? Nein! Dletahl Schöck machen zwar im einzelnen genommen nichts neues, aber der Mix des Gesamtbildes, macht das ganze wirklich zu etwas ganz neuem. Als ob alte Mealhelden hier neu aufpoliert werden. Ja richtig gelesen! Die Musik der Band ist irgendwo zwischen so alten Helden, wie Metallica , ordentlich Venom , früheren Iron Maiden und erinnert sogar ein wenig an die Punklegende GBH . Das weiß zu giften und blitzt nur so aus den Boxen eures Hi-Fi Systems. Für jenen der es noch deutlicher will: Bassist, Schlagzeuger, Gitarrist und der semi-agressive Sänger, spielen nicht nur Metal, sie verköprern ihn sogar. Es klingt paradox, wenn man nur dran denkt, aber die Band sticht hervor, sie liebt die Traditionen des Metal aber sie haucht eben dieser neues Leben ein und hebt sich von den hunderten Platten des Genres, die in fünf Jahren erscheinen deutlich durch seine Qualität und Originalität ab. 

Wer glaubt das es sich bei Lethal Schöck’s Evil Agressors um eine zu schnelle Atomexplosion handelt, den muss man enttäuschen, denn auch weitere Stücke wie zum Beispiel Atom Obidience, haut ordentlich rein und ist so energiegeladen wie eh und je. Blitzschnelle Rhytmusgitarren und Bässe, schleunige Drums, bei der ordentlich Doublebass zum Einsatz gebracht werden, schmeißen euren Boxen ordentlich die Prügel raus. Up The Voltage entspannt zunächst seine volle Energie durch das Gitarrensolo, das gefährlicher als eine Million Volt aus den Boxen kommt. Nach diesem beeindruckend Einstieg, fahren Lethal Schöck ihr bekanntes Programm weiter und das tun sie aus purer Selbstverständlichkeit, dass man eins guten Gewissens sagen kann:  LETHAL SCHÖCK sind purer Metal. Selbst in kurzen Songs wie zum Beispiel dem Schnellschuss I Am Your Hero erweist das unheilvolle Heavy Trio eine Metalheldentat, mit einem Rhytmus, bei dem man einfach bangen muss. Fear (The Devils Child) , macht den eingefleischten Metalheads unter euch sicher keine Angst, sondern große Freude. Wie kann man angesichts dieser Meisterleistung voller (unheiliger) Seele denn ängstlich sein? (absehen davon das man keine alte Tatteroma ist) Oh ja meine unheilvolle Schönheit! KOMM HER! ich will BANGEN! Ein Iron Fisted Assault v erüben LETHAL SCHÖCK mit der nächsten Nummer, an der es absolut so gut wie nichts zu beanstanden gibt, sie wirkt für das befinden das Rezensenten ein wenig angestrenger, als die anderen Songs, die LETHAL SCHÖCK auf Evil Agressors gepackt haben, aber dies nur für mein Befinden und dennoch hauen die Vollblut Metallarbeiter da ein musikalisches Metaldenkmal hoch. I Rock (In Hell) das glaube ich dir sofort, wenn man diese Nummer voller Heavyness, Speed und Punkflair als Referenz nimmt. Auch hier gilt nur eins: Alle Regler aufdrehen und ZERSTÖREN.

Das Titelstück Evil Agressors bildet den runden Abschluss von LETHAL STÖCK aktuellstem Output. Waren die ersten Songs schon starker Tobak, kann man das hier alles in allem getrost nochmal unterschreiben. Hier wird nochmal ordentlich Zunder geboten und ein Speedmetal Rundumschlag vom feisten Serviert. Die Nuklearexplosion schlechthin sind die schnellen, schneidgen Riffs und die geilen Gitarrensolos. Die Produktion des Albums ist übrigens genauso geil, wie die Musik ist.

Fazit: 9 von 10 – Was ihr seid noch da? Ich sah euch schon nach der Platte umsehen. Aber gut. Wenn du auf geilen, anspruchsvollen Heavy Metal abfährst, Speed liebst und Bands wie frühe Metallica , Venom , oder Maiden feierst, vielleicht auch die Punklegende GBH gut findest, wirst du LETHAL STÖCK auf jedenfall lieben. Geiler, ehrlicher Kompromissloser Atomic Metal! – BOCKT

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